Abwehrring und dazugehörende Batterien und Bunker

6°C
Strand Smiltynė, Klaipėda
Hören
Routen

Gleich in einer Woche nach der Annexion von Klaipėda und des Memelgebiets an Deutschland im Jahr 1939, wurde es damit begonnen, sich um die Verteidigung des Hafens und der Küste zu kümmern – es wurde mit Bau von Küstenschutzbatterien begonnen und die Stadt erhielt einen Festungsstatus.
Im April desselben Jahres wurde es damit angefangen um Klaipėda herum vorläufige Küstenbefestigungseinrichtungen und Flugzeugabwehr Artilleriebatterien zu bauen und im Juli beschloss die Oberste Kommandostelle der Kriegsmarine, um den Hafen von Klaipėda feste Artilleriebatterien zu montieren.
Insgesamt entstanden rund um Klaipėda sechs für den Luftraumschutz geeigneten Flugabwehr Batterien von Typ Fla-2, die einen Abwehrring ausgemacht haben: Nordmole in Melnragė, Dange in Tauralaukis, Löllen in Leliai, Götzhofen in Gedminai, Seestrand in Smiltynė und Schweinsrücken in Alksnynė, 750 m westlicher von der Kiaulės Nugaros (dt. Schweinsrücken) Insel. Die Batterien bestanden aus Stahlbetonbunkern für die Besatzung, Munition und Artillerie. Artilleriehof war mit Stahlgewölbe gedeckt.
In die Schweinrücken Batterie in Smiltynė wurden die zu damaligen Zeit mächtigsten Flugzeugabwehr Geschütze gebracht – 12,8 cm Kaliber Flak 40, die dazu geeignet waren Ziele sowohl im Wasser, wie auf dem Boden im 20 km Radius zu zerstören. Diese und andere Flugzeugabwehrbatterien haben es dazu beigetragen, dass im Oktober 1944 Klaipėda einen Wiederstand von 115 Tagen leisten konnte – am längsten von allen damals zu Deutschland gehörenden Städten.
Auf dem Neringa Berg in Smiltynė wurde 1944 die Küstenartilleriebatterie Hirschwiese gebaut. 2 km weiter, im Bunker, wurde ein Munitionslager für die Flugzeugabwehrartillerie, mit sechs Munitionslagerräumen und Sprengzünder Lager eingerichtet.
Noch ein Objekt des Abwehrrings in Smiltynė – Artilleriebewaffnete Batterie der Küstenwache Standhale, gebaut im Jahr 1939. In den Jahren der Sowjetokkupation war hier der Grenzschutz untergebracht. In Höhe von Naujoji perkėla (dt. Neue Fähre), auf dem Hagen Berg, sind noch Fundamente eines Radargerätes erhalten.
Von den feindlichen Schiffen sollte der Hafen mit Hilfe der zwei gebauten Artillerieblöcken geschützt werden: Giruliai Batterie (Memel Nord – hier wird eingerichtet und erweitert eine Exposition über den Zweiten Weltkrieg) und Kopgalis Batterie (Memel Süd). Zwischen den Artillerieblöcken stand der Posten der Feuerkontrolle – sogenannte Schwarze Festung (lt. Juodoji tvirtovė), die der Suche der Zielobjekte im Meer gedient hatte.

Abwehrring und dazugehörende Batterien und Bunker

Strand Smiltynė, Klaipėda

Gleich in einer Woche nach der Annexion von Klaipėda und des Memelgebiets an Deutschland im Jahr 1939, wurde es damit begonnen, sich um die Verteidigung des Hafens und der Küste zu kümmern – es wurde mit Bau von Küstenschutzbatterien begonnen und die Stadt erhielt einen Festungsstatus.
Im April desselben Jahres wurde es damit angefangen um Klaipėda herum vorläufige Küstenbefestigungseinrichtungen und Flugzeugabwehr Artilleriebatterien zu bauen und im Juli beschloss die Oberste Kommandostelle der Kriegsmarine, um den Hafen von Klaipėda feste Artilleriebatterien zu montieren.
Insgesamt entstanden rund um Klaipėda sechs für den Luftraumschutz geeigneten Flugabwehr Batterien von Typ Fla-2, die einen Abwehrring ausgemacht haben: Nordmole in Melnragė, Dange in Tauralaukis, Löllen in Leliai, Götzhofen in Gedminai, Seestrand in Smiltynė und Schweinsrücken in Alksnynė, 750 m westlicher von der Kiaulės Nugaros (dt. Schweinsrücken) Insel. Die Batterien bestanden aus Stahlbetonbunkern für die Besatzung, Munition und Artillerie. Artilleriehof war mit Stahlgewölbe gedeckt.
In die Schweinrücken Batterie in Smiltynė wurden die zu damaligen Zeit mächtigsten Flugzeugabwehr Geschütze gebracht – 12,8 cm Kaliber Flak 40, die dazu geeignet waren Ziele sowohl im Wasser, wie auf dem Boden im 20 km Radius zu zerstören. Diese und andere Flugzeugabwehrbatterien haben es dazu beigetragen, dass im Oktober 1944 Klaipėda einen Wiederstand von 115 Tagen leisten konnte – am längsten von allen damals zu Deutschland gehörenden Städten.
Auf dem Neringa Berg in Smiltynė wurde 1944 die Küstenartilleriebatterie Hirschwiese gebaut. 2 km weiter, im Bunker, wurde ein Munitionslager für die Flugzeugabwehrartillerie, mit sechs Munitionslagerräumen und Sprengzünder Lager eingerichtet.
Noch ein Objekt des Abwehrrings in Smiltynė – Artilleriebewaffnete Batterie der Küstenwache Standhale, gebaut im Jahr 1939. In den Jahren der Sowjetokkupation war hier der Grenzschutz untergebracht. In Höhe von Naujoji perkėla (dt. Neue Fähre), auf dem Hagen Berg, sind noch Fundamente eines Radargerätes erhalten.
Von den feindlichen Schiffen sollte der Hafen mit Hilfe der zwei gebauten Artillerieblöcken geschützt werden: Giruliai Batterie (Memel Nord – hier wird eingerichtet und erweitert eine Exposition über den Zweiten Weltkrieg) und Kopgalis Batterie (Memel Süd). Zwischen den Artillerieblöcken stand der Posten der Feuerkontrolle – sogenannte Schwarze Festung (lt. Juodoji tvirtovė), die der Suche der Zielobjekte im Meer gedient hatte.

Kommenttar hinterlassen
E-Mail

Kommentar*

Senden
Kommentar erfolgreich abgesendet!