Dovilai (Gedminai) Burgwall

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Dovilai, Kreis Klaipėda
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Weniger als 3 km von dem Zentrum des Städtchens Dovilai entfern, auf dem rechten Ufer von Minija, findet man den mit Legenden umwobenen Burgwall Dovilai. Der zur Kuren Landschaft Pilsotas gehörende Objekt wurde auch mit Namen Pilale, Pelutė Berg, Auškalnis, Muškalnis, Dovilai, Rusliai und Gedminai genannt.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall ist im Osten, Süden und Südwesten von Quellmoor umringt. Die Freifläche des Burgwalls ist viereckig, länglich in südwestlicher – nördlicher Richtung. Im Südwesten und Norden der Freifläche sind Wälle aufgeschüttet. Die Hänge sind steil, 9 m hoch, mit Laubbäumen bewachsen.
Während des Zweiten Weltkrieges war der Burgwall in das Verteidigungssystem des Stadt Klaipėda aufgenommen: auf der östlichen Seite der Freifläche wurde ein Schützengraben ausgehoben, in den Wällen – Plätze aus Beton für die Maschinengewähre, sogenannte Koch Bunker, eingerichtet, die Abhänge mit Panzerabwehrgraben mit Wall versehen. Die Schützengräben der Deutschen haben die östliche Kante der Freifläche und beide Wälle beschädigt.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden 1930 von Karl Engel und 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Es gibt aber keine Informationen über eine zur Zeit der archäologischen Untersuchungen entdeckte Kulturschicht.
Eine der Legenden über Dovilai handelt auch von dem Herrn der Burg Dovilanas, welcher sehr mutig gegen die im Land erschienenen Kreuzritter gekämpft hat. Östlich von der Dovilanas Burg gab es einen mit Eichen bewachsenen Tempel. Einige Quellen behaupten, dass in den Dokumenten des Kreuzritterordens vom Anfang des 14. Jahrhunderts, die Dovilai Burg als eines der Objekte der litauischen Landschaften erwähnt wird. Das Jahr 1304 wird für das Gründungsjahr der Siedlung gehalten.
Eine andere, noch vor dem Zweiten Weltkrieg niedergeschriebene Geschichte – über die Hirten, die im Berg eine Höhle gefunden hätten und ihren kleinsten Freund hineingelassen hätten, um nach Schätzen zu suchen. Der kleine Hirte erreichte am Ende der Höhle ein Tor, hinter welchem er einem alten Mann begegnete. Dieser hat ihm köstliches Essen aufgetischt und seine Burg gezeigt und befahl niemandem was darüber zu erzählen. Nach drei Tagen kehrte der Junge zurück, da er aber über den Schatz gesprochen hat, wurde er taubstumm.
In den Legenden wird auch über die auf dem Berg erscheinenden Geister, welche die verzauberten Schätze bewachen, über verzauberte Mädchen, erscheinende kopflosen Pferde, geheimnisvolle Metalltüren, erzählt. Über die Geheimnisse des Dovilai Burgwalls schrieb sogar Dr. Jonas Basanavičius: angeblich war 1830 die Spitze der Metalltür im Burgwall noch sichtbar und 1883, hätten drei Nonnen nach dem Gottesdienst im Burgwall ein kopfloses Pferd gesehen. Eine von ihnen sei an diesem Tag schwer erkrankt und sehr lange krank gewesen.

Dovilai (Gedminai) Burgwall

Dovilai, Kreis Klaipėda

Weniger als 3 km von dem Zentrum des Städtchens Dovilai entfern, auf dem rechten Ufer von Minija, findet man den mit Legenden umwobenen Burgwall Dovilai. Der zur Kuren Landschaft Pilsotas gehörende Objekt wurde auch mit Namen Pilale, Pelutė Berg, Auškalnis, Muškalnis, Dovilai, Rusliai und Gedminai genannt.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall ist im Osten, Süden und Südwesten von Quellmoor umringt. Die Freifläche des Burgwalls ist viereckig, länglich in südwestlicher – nördlicher Richtung. Im Südwesten und Norden der Freifläche sind Wälle aufgeschüttet. Die Hänge sind steil, 9 m hoch, mit Laubbäumen bewachsen.
Während des Zweiten Weltkrieges war der Burgwall in das Verteidigungssystem des Stadt Klaipėda aufgenommen: auf der östlichen Seite der Freifläche wurde ein Schützengraben ausgehoben, in den Wällen – Plätze aus Beton für die Maschinengewähre, sogenannte Koch Bunker, eingerichtet, die Abhänge mit Panzerabwehrgraben mit Wall versehen. Die Schützengräben der Deutschen haben die östliche Kante der Freifläche und beide Wälle beschädigt.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden 1930 von Karl Engel und 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Es gibt aber keine Informationen über eine zur Zeit der archäologischen Untersuchungen entdeckte Kulturschicht.
Eine der Legenden über Dovilai handelt auch von dem Herrn der Burg Dovilanas, welcher sehr mutig gegen die im Land erschienenen Kreuzritter gekämpft hat. Östlich von der Dovilanas Burg gab es einen mit Eichen bewachsenen Tempel. Einige Quellen behaupten, dass in den Dokumenten des Kreuzritterordens vom Anfang des 14. Jahrhunderts, die Dovilai Burg als eines der Objekte der litauischen Landschaften erwähnt wird. Das Jahr 1304 wird für das Gründungsjahr der Siedlung gehalten.
Eine andere, noch vor dem Zweiten Weltkrieg niedergeschriebene Geschichte – über die Hirten, die im Berg eine Höhle gefunden hätten und ihren kleinsten Freund hineingelassen hätten, um nach Schätzen zu suchen. Der kleine Hirte erreichte am Ende der Höhle ein Tor, hinter welchem er einem alten Mann begegnete. Dieser hat ihm köstliches Essen aufgetischt und seine Burg gezeigt und befahl niemandem was darüber zu erzählen. Nach drei Tagen kehrte der Junge zurück, da er aber über den Schatz gesprochen hat, wurde er taubstumm.
In den Legenden wird auch über die auf dem Berg erscheinenden Geister, welche die verzauberten Schätze bewachen, über verzauberte Mädchen, erscheinende kopflosen Pferde, geheimnisvolle Metalltüren, erzählt. Über die Geheimnisse des Dovilai Burgwalls schrieb sogar Dr. Jonas Basanavičius: angeblich war 1830 die Spitze der Metalltür im Burgwall noch sichtbar und 1883, hätten drei Nonnen nach dem Gottesdienst im Burgwall ein kopfloses Pferd gesehen. Eine von ihnen sei an diesem Tag schwer erkrankt und sehr lange krank gewesen.

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