Gegrėnai Burgwall II

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Gegrėnai, Kreis Plungė
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Im Nationalpark Niederlitauens, 6 km von Žemaičių Kalvarija und 14 km von der Direktion des Besucherzentrums des Nationalparks Niederlitauens in Plateliai entfernt, finden Sie den 1,6 km langen Gegrėnai Burgwallweg, der durch das archäologische Komplex führt. Hier besuchen Sie sogar zwei Burgwälle aus dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert. Hier stand eine der bedeutendsten Burgen der größten Kuren Landschaft Keklys – die Burg Gegrė (Zegere), die in historischen Quellen 1253 erwähnt wird.
Gegrė war die Hauptburg der Gruppe, zu welcher auch die drei Pučkoriai und andere Burgwälle im Umkreis angehörten. Die bis in unsere Tage erhaltenen Burgwallgruppen, lassen die Annahme zu, dass in der Keklys Landschaft 10 bis 11 solcher Burggruppen gegeben haben könnte.
Die Burgwälle befinden sich auf beiden Seiten des Flusses. Es wird vermutet, dass der südlich von dem ersten, am rechten Ufer eingerichtete zweite (II) Burgwall, schon am Anfang des 2. Jahrtausends eingerichtet wurde, als die größer werdende Gemeinschaft nicht mehr in den kleinen und kaum geschützten ersten Burgwall passte.
Die Freifläche des ersten Burgwalls ist oval, länglich in nord-südliche Richtung, 110 m lang und 100 m breit. An der südlichen Seite des Burgwalls wurde ein 40 m langer, 1 m hoher und 10 m breiter Wall aufgeschüttet, hinter welchem ein 10 m breiter und 1,5 m tiefer Graben ausgehoben wurde. Auf der östlichen Seite des Grabens spaltet sich der Graben in zwei Gräben: entsprechend 2 m breit und 0,2 m tief, wie auch 4 m breit und 0,2 m tief. Dazwischen ein 0,2 m hoher und 4,5 m breiter Wall. Südlich von dem Graben gibt es eine 20 m breite trapezförmige Ecke der Hochebene mit einem 6 m hohen Hang. Im Norden und im Westen der Freifläche ist ein 0,2 m hoher und 4 m breiter Wall aufgeschüttet. Im oberen Teil des nordwestlichen Hangs, 4 m unter der Freifläche gibt es eine 14 m breite Terrasse. Die Hänge sind steil, 10 – 15 m hoch.
Der Burgwall ist von dem Ackerland beschädigt, mit Laubbäumen bewachsen, die teilweise gefällt und teilweise neu bewachsen sind. Südwestlich des Burgwalls gibt es eine Siedung, hier wurden modellierte Keramik, gebrannte Steine entdeckt. Entdeckt wurden auch zwei Friedhöfe aus dem 10. – 13. Jh.
Einst die Bewohner von Feinden schützenden Burgwälle sind heute zu einem untrennbaren Teil der Landschaft geworden. Nachdem der kognitive Wanderweg, Parkplätze, Brücken eingerichtet wurden, kommen immer mehr Touristen hierher. Die steilen, bis zu 15 m reichenden Hänge der beiden Burgwälle, bilden einen deutlichen Höhenunterschied zwischen den Spitzen der Hügel und dem Tal, das wiederum einen ausdrucksstarken Relief und Panoramaweiten schafft. Wanderer bezeichnen dieses Burgwallkomplex als eine unerwartete Entdeckung, die sich in die Felder einfügt, wie eine Oase in die Wüste

Gegrėnai Burgwall II

Gegrėnai, Kreis Plungė

Im Nationalpark Niederlitauens, 6 km von Žemaičių Kalvarija und 14 km von der Direktion des Besucherzentrums des Nationalparks Niederlitauens in Plateliai entfernt, finden Sie den 1,6 km langen Gegrėnai Burgwallweg, der durch das archäologische Komplex führt. Hier besuchen Sie sogar zwei Burgwälle aus dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert. Hier stand eine der bedeutendsten Burgen der größten Kuren Landschaft Keklys – die Burg Gegrė (Zegere), die in historischen Quellen 1253 erwähnt wird.
Gegrė war die Hauptburg der Gruppe, zu welcher auch die drei Pučkoriai und andere Burgwälle im Umkreis angehörten. Die bis in unsere Tage erhaltenen Burgwallgruppen, lassen die Annahme zu, dass in der Keklys Landschaft 10 bis 11 solcher Burggruppen gegeben haben könnte.
Die Burgwälle befinden sich auf beiden Seiten des Flusses. Es wird vermutet, dass der südlich von dem ersten, am rechten Ufer eingerichtete zweite (II) Burgwall, schon am Anfang des 2. Jahrtausends eingerichtet wurde, als die größer werdende Gemeinschaft nicht mehr in den kleinen und kaum geschützten ersten Burgwall passte.
Die Freifläche des ersten Burgwalls ist oval, länglich in nord-südliche Richtung, 110 m lang und 100 m breit. An der südlichen Seite des Burgwalls wurde ein 40 m langer, 1 m hoher und 10 m breiter Wall aufgeschüttet, hinter welchem ein 10 m breiter und 1,5 m tiefer Graben ausgehoben wurde. Auf der östlichen Seite des Grabens spaltet sich der Graben in zwei Gräben: entsprechend 2 m breit und 0,2 m tief, wie auch 4 m breit und 0,2 m tief. Dazwischen ein 0,2 m hoher und 4,5 m breiter Wall. Südlich von dem Graben gibt es eine 20 m breite trapezförmige Ecke der Hochebene mit einem 6 m hohen Hang. Im Norden und im Westen der Freifläche ist ein 0,2 m hoher und 4 m breiter Wall aufgeschüttet. Im oberen Teil des nordwestlichen Hangs, 4 m unter der Freifläche gibt es eine 14 m breite Terrasse. Die Hänge sind steil, 10 – 15 m hoch.
Der Burgwall ist von dem Ackerland beschädigt, mit Laubbäumen bewachsen, die teilweise gefällt und teilweise neu bewachsen sind. Südwestlich des Burgwalls gibt es eine Siedung, hier wurden modellierte Keramik, gebrannte Steine entdeckt. Entdeckt wurden auch zwei Friedhöfe aus dem 10. – 13. Jh.
Einst die Bewohner von Feinden schützenden Burgwälle sind heute zu einem untrennbaren Teil der Landschaft geworden. Nachdem der kognitive Wanderweg, Parkplätze, Brücken eingerichtet wurden, kommen immer mehr Touristen hierher. Die steilen, bis zu 15 m reichenden Hänge der beiden Burgwälle, bilden einen deutlichen Höhenunterschied zwischen den Spitzen der Hügel und dem Tal, das wiederum einen ausdrucksstarken Relief und Panoramaweiten schafft. Wanderer bezeichnen dieses Burgwallkomplex als eine unerwartete Entdeckung, die sich in die Felder einfügt, wie eine Oase in die Wüste

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