Gerduvėnai Burgwall

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Vėžaičiai, Kreis Klaipėda
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Der auf dem linken Ufer von Gerdaujė, und in dichten Wäldern im Norden von Gargždai sich befindende Burgwall, ist eines der geheimnisvollsten Burgwälle im ganzen Klaipėda Bezirk. Man findet es, wenn man in der Höhe von Vėžaičiai von der Kaunas – Klaipėda Autobahn in Richtung Lapiai abfährt, den Minija Tal erreicht und vor dem Gerdaujė Bach nach rechts fährt.
Man geht davon aus, dass der Name des Gerdaujė Bachs von dem litauischen Wort girdyti stammt, was auf Deutsch so viel wie zu Trinken geben bedeutet. Es könnte sein, dass davon auch der Name des Burgwalls und auch des kleinen Dorfes abstammt.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Seine Hänge sind steil, sogar bis zu 35 m hoch. Wenn Sie nach oben kommen, finden Sie sich auf einer größeren ovalen Freifläche wieder. Eindeutige Verteidigungsbefestigungen sind hier kaum mit einem bloßen Auge sichtbar. Auf der südöstlichen Seite der Freifläche kann man Reste von zwei Gräben und einem kleinen Wall entdecken, und auf einer weiter weg sich befindenden Anhöhe eine Vorburg, die auch von einem kleinen Wall und Graben geschützt wurde. Der Burgwall hatte als Ackerland gelitten, jetzt ist er aber mit Laubbäumen bewachsen.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Während dieser Untersuchungen fand man an der Erdoberfläche Keramikscherben, Lehmputz, wie auch Verbranntes. Im Jahr 2010 wurde die nordwestliche Seite des Gerduvėnai Burgwalls untersucht – hier wurde eine nicht intensive Kulturschicht festgestellt.
In den Feldern auf der westlichen Seite des Burgwalls gibt es Spuren einer alten Siedlung, und 500 m südlicher – einen Friedhof aus den 2. – 13. Jahrhunderten. Dieser Friedhof war bis ins Jahr 1996 den Archäologen unbekannt, bis eines Tages dem Litauischen Nationalmuseum eine auf dem Grundstück einer Bewohnerin gefundene Münze des Römischen Imperiums vorlag.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen von dem Friedhof und der Siedlung wurden 2002 und 2007 durchgeführt. Hier fand man verbrannte Knochen, Geflochtenes, Gegenstände oder nur Teile davon, aus Glas, Scherben von modellierter Keramik, Brosche, Münzen des Römischen Imperiums, Scherben von getöpferter Keramik, Metallstift und anderes – insgesamt über 100 unterschiedliche Gegenstände oder ihre Fragmente. Die Untersuchungsergebnisse lassen die Annahme zu, dass der hier gewesene Friedhof stark von der Landwirtschaft beeinträchtig worden ist.
Vielleicht wegen seiner Abgelegenheit, gibt es besonders viele Legenden über den Gerduvėnai Burgwall, wovon ein Teil von Gespenstern handelt. Es wird erzählt, dass an Feiertagen oben auf dem Berg ein alter Mann eine Pfeife raucht. Es gibt welche, die wollen es gehört haben, wie von dem Berg irgendetwas mit einem lauten Knall in den Gerdauja Fluss runterrollt.

Gerduvėnai Burgwall

Vėžaičiai, Kreis Klaipėda

Der auf dem linken Ufer von Gerdaujė, und in dichten Wäldern im Norden von Gargždai sich befindende Burgwall, ist eines der geheimnisvollsten Burgwälle im ganzen Klaipėda Bezirk. Man findet es, wenn man in der Höhe von Vėžaičiai von der Kaunas – Klaipėda Autobahn in Richtung Lapiai abfährt, den Minija Tal erreicht und vor dem Gerdaujė Bach nach rechts fährt.
Man geht davon aus, dass der Name des Gerdaujė Bachs von dem litauischen Wort girdyti stammt, was auf Deutsch so viel wie zu Trinken geben bedeutet. Es könnte sein, dass davon auch der Name des Burgwalls und auch des kleinen Dorfes abstammt.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Seine Hänge sind steil, sogar bis zu 35 m hoch. Wenn Sie nach oben kommen, finden Sie sich auf einer größeren ovalen Freifläche wieder. Eindeutige Verteidigungsbefestigungen sind hier kaum mit einem bloßen Auge sichtbar. Auf der südöstlichen Seite der Freifläche kann man Reste von zwei Gräben und einem kleinen Wall entdecken, und auf einer weiter weg sich befindenden Anhöhe eine Vorburg, die auch von einem kleinen Wall und Graben geschützt wurde. Der Burgwall hatte als Ackerland gelitten, jetzt ist er aber mit Laubbäumen bewachsen.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Während dieser Untersuchungen fand man an der Erdoberfläche Keramikscherben, Lehmputz, wie auch Verbranntes. Im Jahr 2010 wurde die nordwestliche Seite des Gerduvėnai Burgwalls untersucht – hier wurde eine nicht intensive Kulturschicht festgestellt.
In den Feldern auf der westlichen Seite des Burgwalls gibt es Spuren einer alten Siedlung, und 500 m südlicher – einen Friedhof aus den 2. – 13. Jahrhunderten. Dieser Friedhof war bis ins Jahr 1996 den Archäologen unbekannt, bis eines Tages dem Litauischen Nationalmuseum eine auf dem Grundstück einer Bewohnerin gefundene Münze des Römischen Imperiums vorlag.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen von dem Friedhof und der Siedlung wurden 2002 und 2007 durchgeführt. Hier fand man verbrannte Knochen, Geflochtenes, Gegenstände oder nur Teile davon, aus Glas, Scherben von modellierter Keramik, Brosche, Münzen des Römischen Imperiums, Scherben von getöpferter Keramik, Metallstift und anderes – insgesamt über 100 unterschiedliche Gegenstände oder ihre Fragmente. Die Untersuchungsergebnisse lassen die Annahme zu, dass der hier gewesene Friedhof stark von der Landwirtschaft beeinträchtig worden ist.
Vielleicht wegen seiner Abgelegenheit, gibt es besonders viele Legenden über den Gerduvėnai Burgwall, wovon ein Teil von Gespenstern handelt. Es wird erzählt, dass an Feiertagen oben auf dem Berg ein alter Mann eine Pfeife raucht. Es gibt welche, die wollen es gehört haben, wie von dem Berg irgendetwas mit einem lauten Knall in den Gerdauja Fluss runterrollt.

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