Kalniškės (Gargždai) Burgwall

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Vėžaičiai, Kreis Klaipėda
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700 m östlicher der Stadt Gargždai, auf der anderen Seite des Minija Tals, im Gebiet des jetzigen Kalniškė Dorfes, gibt es einen nicht zu kleinen Burgwall der Keklys Kuren, der früher mit dem Namen Garisda genannt wurde. Die hier gestandene Burg wird in der Urkunde der Teilung des Südkurlandes im Jahr 1253 erwähnt. Hier beginnt auch die Geschichte der Stadt Gargždai.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte der Burgwall Frau Anelė Milžinskienė, dem Gutshof von Anielinas, aus diesem Grund wird in einigen Quellen dem Burgwall auch dieser Name zugeteilt. Offiziell ist es aber der Kalniškės Burgwall, genannt auch mit dem Namen von Gargždai oder einfach Pilale. Das Feld um den Burgwall nennen die Menschen Raganine (dt. Platz der Hexen), es wird erzählt, dass es hier eine Kultstäte der Balten gewesen sei.
Der mit drei Gräben und drei Wällen geschützte Burgwall hat steile, bis zu 20 m hohe Hänge. Die geräumige Freifläche des Burgwalls ist trapezförmig und länglich in ost-westlicher Richtung.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts besuchte den Burgwall und beschrieb es, der polnische Historiker Ludwik Krzywicki. Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. 1999 – 2000 wurde der Burgwall während der Befestigungsarbeiten der Hänge untersucht. Die Funde lassen eine Annahme zu, dass im Burgwall schon vor unserem Zeitalter Menschen gelebt haben müssen, die ältesten Funde können der Bronzezeit zugeordnet werden, es wurden auch römische Münzen gefunden. Auf der südwestlichen Seite des Burgwalls gab es eine Siedlung, die 1998 erforscht wurde. In einer 95 cm dicken und aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends – 2. Jahrtausend stammenden Kulturschicht wurden modellierte Keramik, Sandstein Handspindel, Steinreiben, Kupferkette gefunden.
Unterwegs zum Kalniškės Burgwall haben Sie die Möglichkeit einen komplett zugewachsenen Offiziersgrab Russischen Kaiserreichs zu sehen. Angeblich versteckt sich seine Seele in den von Füchsen und Bibern ausgegrabenen Höhlen.
Der Burgwall wird intensiv restauriert. Es wurden Gehwege, Aussichtspunkte, Feuerplatz, Parkplatz, Informationsschilder und Wegweiser aufgebaut, die erodierenden Schutzwälle und Hänge verstärkt. Der Burgwall wurde zu einem neuen Anziehungspunkt und wird gerne von der Gemeinschaft genutzt. Hier werden edukative und rekonstruktive Veranstaltungen organisiert, traditionelle Feste der Balten wie auch nationale Feste gefeiert, während der letzteren wird eine beeindruckende Nationalfahne gehisst und der Burgwall beleuchtet.

Kalniškės (Gargždai) Burgwall

Vėžaičiai, Kreis Klaipėda

700 m östlicher der Stadt Gargždai, auf der anderen Seite des Minija Tals, im Gebiet des jetzigen Kalniškė Dorfes, gibt es einen nicht zu kleinen Burgwall der Keklys Kuren, der früher mit dem Namen Garisda genannt wurde. Die hier gestandene Burg wird in der Urkunde der Teilung des Südkurlandes im Jahr 1253 erwähnt. Hier beginnt auch die Geschichte der Stadt Gargždai.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts – am Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte der Burgwall Frau Anelė Milžinskienė, dem Gutshof von Anielinas, aus diesem Grund wird in einigen Quellen dem Burgwall auch dieser Name zugeteilt. Offiziell ist es aber der Kalniškės Burgwall, genannt auch mit dem Namen von Gargždai oder einfach Pilale. Das Feld um den Burgwall nennen die Menschen Raganine (dt. Platz der Hexen), es wird erzählt, dass es hier eine Kultstäte der Balten gewesen sei.
Der mit drei Gräben und drei Wällen geschützte Burgwall hat steile, bis zu 20 m hohe Hänge. Die geräumige Freifläche des Burgwalls ist trapezförmig und länglich in ost-westlicher Richtung.
Am Anfang des 20. Jahrhunderts besuchte den Burgwall und beschrieb es, der polnische Historiker Ludwik Krzywicki. Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. 1999 – 2000 wurde der Burgwall während der Befestigungsarbeiten der Hänge untersucht. Die Funde lassen eine Annahme zu, dass im Burgwall schon vor unserem Zeitalter Menschen gelebt haben müssen, die ältesten Funde können der Bronzezeit zugeordnet werden, es wurden auch römische Münzen gefunden. Auf der südwestlichen Seite des Burgwalls gab es eine Siedlung, die 1998 erforscht wurde. In einer 95 cm dicken und aus der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends – 2. Jahrtausend stammenden Kulturschicht wurden modellierte Keramik, Sandstein Handspindel, Steinreiben, Kupferkette gefunden.
Unterwegs zum Kalniškės Burgwall haben Sie die Möglichkeit einen komplett zugewachsenen Offiziersgrab Russischen Kaiserreichs zu sehen. Angeblich versteckt sich seine Seele in den von Füchsen und Bibern ausgegrabenen Höhlen.
Der Burgwall wird intensiv restauriert. Es wurden Gehwege, Aussichtspunkte, Feuerplatz, Parkplatz, Informationsschilder und Wegweiser aufgebaut, die erodierenden Schutzwälle und Hänge verstärkt. Der Burgwall wurde zu einem neuen Anziehungspunkt und wird gerne von der Gemeinschaft genutzt. Hier werden edukative und rekonstruktive Veranstaltungen organisiert, traditionelle Feste der Balten wie auch nationale Feste gefeiert, während der letzteren wird eine beeindruckende Nationalfahne gehisst und der Burgwall beleuchtet.

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