Kukuliškiai (Karklė) Batterie

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Pamario Str. 11, Kukuliškiai, Kreis Klaipėda
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Im Dorf Kukuliškiai können sogar zwei interessante Verteidigungsobjekte besucht werden. Das ist der erst im Jahr 2016 entdeckte Burgwall und eine Artilleriebatterie aus dem Zweiten Weltkrieg.
Den zweiten bekannten Burgwall an der Küste, nach dem Birutė Berg, finden Sie unterwegs von Giruliai zu Olando kepurė (dt. Holländermütze). Der mit Wald bewachsene Burgwall wurde bis jetzt nicht ausführlich untersucht, aber man vermutet, dass es hier eine mit der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends datierte Siedlung der Kuren gegeben haben musste, die später versandet ist.
Nach dem Befehl Hitlers 1939 und nach der Annexion des Memelgebietes an Deutschland, wurde es beschlossen an der Ostseeküste Artilleriebatterien zu bauen. Die erste Memel Süd (lt. Klaipėda – Pietūs) sollte in Smiltynė erscheinen, die zweite – Memel Nord (lt. Klaipėda – Šiaurė) – im Kukuliškiai Dorf, hinter Giruliai. Fertiggebaut wurde nur die letztere, auch Karklė Batterie genannt.
Obwohl es nach den typischen Modellen der Bunker der deutschen Seestreitkräfte gebaut wurde, sind diese Gebäude einzigartig. Interessant ist, dass die erste vorgesehene Funktion der Batterie, die Bekämpfung von Schiffen und die Verteidigung der Küste von der Meeresseite war. Die Batterie wurde aber zu einer Flugabwehrbatterie umgewandelt. Bewacht wurde die Batterie von ca. fünfzig Soldaten, deren Stützpunkt gleich daneben, im Territorium des heutigen Žuvėdra Freizeitcamps, war. Die Batterie funktionierte auch nach dem Krieg, sogar bis 1955, später wurde hier mit Unterbrechungen der Grenzschutz untergebracht.
Während der Kriegshandlungen blieb die Batterie fast unbeschädigt. Der Komplex der militärischen Befestigungen besteht aus drei Gebäuden, das Größte hat eine Fläche von 500 m2, das zweitgrößte – 240 m2. Das kleinste, der Ostsee am nächsten sich befindende Gebäude umfasst eine Fläche von 140 m2. Im Zentrum der Batterie – Feuersteuerungsposten aus Betonkonstruktion, umringt von beiden Seiten von Artillerieblöcken aus Betonkonstruktion, mit am Ende des jeweiligen eingerichteten Artillerie-Plattformen und Munitionsspeichern, wie auch Besatzungsräumen. Es wurde ein kasemattierter Strombunker eingerichtet, von welchem die Energie für die Scheinwerfer der Batterien geliefert wurde.
Im Jahr 2002 wurde eines der Artillerieblöcke teilweise aufgebaut und darin wurde eine Ausstellung zu dem Regionalpark der Küste eingerichtet. Der Klub der Militärgeschichte in Klaipėda, gemeinsam mit dem Regionalpark, haben im Jahr 2009 damit angefangen eine Exposition über diese und andere Schutzeinrichtungen zusammenzustellen. Zum Beispiel wurde im Jahr 2009 ein Rohr einer seltenen Flugabwehrkanone FLAK-40 gefunden, solche gibt es nur drei Mal zu sehen: in Deutschland, den USA und hier, an der Küste. Die Granaten dieser Kanonen konnten bis zu 17 km fliegen, und eines der von dieser Flugabwehrkanone abgeschossener Flugzeuge liegt auch jetzt auf dem Boden der Ostsee.

Kukuliškiai (Karklė) Batterie

Pamario Str. 11, Kukuliškiai, Kreis Klaipėda

Im Dorf Kukuliškiai können sogar zwei interessante Verteidigungsobjekte besucht werden. Das ist der erst im Jahr 2016 entdeckte Burgwall und eine Artilleriebatterie aus dem Zweiten Weltkrieg.
Den zweiten bekannten Burgwall an der Küste, nach dem Birutė Berg, finden Sie unterwegs von Giruliai zu Olando kepurė (dt. Holländermütze). Der mit Wald bewachsene Burgwall wurde bis jetzt nicht ausführlich untersucht, aber man vermutet, dass es hier eine mit der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends datierte Siedlung der Kuren gegeben haben musste, die später versandet ist.
Nach dem Befehl Hitlers 1939 und nach der Annexion des Memelgebietes an Deutschland, wurde es beschlossen an der Ostseeküste Artilleriebatterien zu bauen. Die erste Memel Süd (lt. Klaipėda – Pietūs) sollte in Smiltynė erscheinen, die zweite – Memel Nord (lt. Klaipėda – Šiaurė) – im Kukuliškiai Dorf, hinter Giruliai. Fertiggebaut wurde nur die letztere, auch Karklė Batterie genannt.
Obwohl es nach den typischen Modellen der Bunker der deutschen Seestreitkräfte gebaut wurde, sind diese Gebäude einzigartig. Interessant ist, dass die erste vorgesehene Funktion der Batterie, die Bekämpfung von Schiffen und die Verteidigung der Küste von der Meeresseite war. Die Batterie wurde aber zu einer Flugabwehrbatterie umgewandelt. Bewacht wurde die Batterie von ca. fünfzig Soldaten, deren Stützpunkt gleich daneben, im Territorium des heutigen Žuvėdra Freizeitcamps, war. Die Batterie funktionierte auch nach dem Krieg, sogar bis 1955, später wurde hier mit Unterbrechungen der Grenzschutz untergebracht.
Während der Kriegshandlungen blieb die Batterie fast unbeschädigt. Der Komplex der militärischen Befestigungen besteht aus drei Gebäuden, das Größte hat eine Fläche von 500 m2, das zweitgrößte – 240 m2. Das kleinste, der Ostsee am nächsten sich befindende Gebäude umfasst eine Fläche von 140 m2. Im Zentrum der Batterie – Feuersteuerungsposten aus Betonkonstruktion, umringt von beiden Seiten von Artillerieblöcken aus Betonkonstruktion, mit am Ende des jeweiligen eingerichteten Artillerie-Plattformen und Munitionsspeichern, wie auch Besatzungsräumen. Es wurde ein kasemattierter Strombunker eingerichtet, von welchem die Energie für die Scheinwerfer der Batterien geliefert wurde.
Im Jahr 2002 wurde eines der Artillerieblöcke teilweise aufgebaut und darin wurde eine Ausstellung zu dem Regionalpark der Küste eingerichtet. Der Klub der Militärgeschichte in Klaipėda, gemeinsam mit dem Regionalpark, haben im Jahr 2009 damit angefangen eine Exposition über diese und andere Schutzeinrichtungen zusammenzustellen. Zum Beispiel wurde im Jahr 2009 ein Rohr einer seltenen Flugabwehrkanone FLAK-40 gefunden, solche gibt es nur drei Mal zu sehen: in Deutschland, den USA und hier, an der Küste. Die Granaten dieser Kanonen konnten bis zu 17 km fliegen, und eines der von dieser Flugabwehrkanone abgeschossener Flugzeuge liegt auch jetzt auf dem Boden der Ostsee.

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