Mockaičiai (Šiuraičiai) Burgwall

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Veiviržėnai, Kreis Klaipėda
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Kaum ein Kilometer von dem bekannten Skomantai Burgwall entfernt, neben dem Mockaičiai Dorf, gibt es einen gleichnamigen Burgwall. Der Burgwall wird manchmal auch unter dem Namen eines anderen kleinen Dorfen Šiuraičiai genannt. An der nördlichen Seite des Dorfes fließt der Fluss Šalpė, der in Veiviržas mündet und an der westlichen Seite fließt der Bach Kuisis, der auch in Veiviržas mündet. Im Süden des Dorfes befindet sich der Šiuraičiai Wald.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall wurde am Zusammenfluss von Veiviržas und Kuisis, auf der Hochebene des linken Ufers eingerichtet. Die Freifläche ist oval und länglich in südwestlich – nördlicher Richtung. Die Hänge sind steil, 20 m hoch und von natürlicher Erosion beeinflusst. Im Norden und Osten wird die Freifläche von einem bogenförmigen 80 m langen, künstlich zu Verteidigungszwecken aufgeschütteten, Wall umfasst. Auf der Außenseite diesen Schutzabschnittes gab es einen Graben, der den Wall und die Freifläche des Burgwalls vor feindlichen Übergriffen beschützen sollte.
Der Zeitraum der Existenz des Mockaičiai Burgwalls wird auch von einer 300 m nordöstlich von dem Burgwall sich befindenden Grabstelle aus den 2. – 12. Jahrhunderten, auch noch Bernsteinberg (lt. Gintarinis kalnas) genannt, bestätigt.
Während der Untersuchungen am Burgwall im Jahr 2010 wurde eine massive Axt gefunden. Wegen eines, der in der Nähe sich befindenden Gehöfte (östlich des Burgwalls, an der Stelle des Grabens, steht ein Wirtschaftsgebäude) wurde es damals beschlossen die Untersuchungen abzubrechen. Als 2012 ein neues Wohnhaus gebaut werden sollte, wollte man sich vergewissern, ob es in diesem Gebiet auch eine Kulturschicht gibt. Bei einer erneuten archäologischen Untersuchung wurden keine wertvollen archäologischen Schichten, Strukturen oder Funde gefunden.
Eine detaillierte Geschichte des mit Laubbäumen bewachsenen Burgwalls bleibt ein Geheimnis und genau das ist auch der besondere Reiz, diesen Burgwall zu besichtigen. Es wird erzählt, dass es hier einen Tempel gegeben haben muss und manchmal sieht man hier auch brennendes Geld.
Die dieses Gebiet erforschenden Reisenden berichten, dass die schönste Sicht auf den Burgwall sich von der nördlichen Seite eröffnet, wenn zwischen den Baumstämmen die gleichmäßige Silhouette des Burgwalls zu sehen ist.
Nach der Besichtigung des Mockaičiai Burgwalls, können Sie noch viele andere, inclusive auch den schon erwähnten Skomantai, Burgwälle besichtigen. Die Stankaičiai, Veiviržėnai, Lakiai, Šiupariai, Uoksai, Vyskupiškiai und Pavilnutis Burgwälle sind alle weniger als 10 km von Šiuraičiai entfernt.

Mockaičiai (Šiuraičiai) Burgwall

Veiviržėnai, Kreis Klaipėda

Kaum ein Kilometer von dem bekannten Skomantai Burgwall entfernt, neben dem Mockaičiai Dorf, gibt es einen gleichnamigen Burgwall. Der Burgwall wird manchmal auch unter dem Namen eines anderen kleinen Dorfen Šiuraičiai genannt. An der nördlichen Seite des Dorfes fließt der Fluss Šalpė, der in Veiviržas mündet und an der westlichen Seite fließt der Bach Kuisis, der auch in Veiviržas mündet. Im Süden des Dorfes befindet sich der Šiuraičiai Wald.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall wurde am Zusammenfluss von Veiviržas und Kuisis, auf der Hochebene des linken Ufers eingerichtet. Die Freifläche ist oval und länglich in südwestlich – nördlicher Richtung. Die Hänge sind steil, 20 m hoch und von natürlicher Erosion beeinflusst. Im Norden und Osten wird die Freifläche von einem bogenförmigen 80 m langen, künstlich zu Verteidigungszwecken aufgeschütteten, Wall umfasst. Auf der Außenseite diesen Schutzabschnittes gab es einen Graben, der den Wall und die Freifläche des Burgwalls vor feindlichen Übergriffen beschützen sollte.
Der Zeitraum der Existenz des Mockaičiai Burgwalls wird auch von einer 300 m nordöstlich von dem Burgwall sich befindenden Grabstelle aus den 2. – 12. Jahrhunderten, auch noch Bernsteinberg (lt. Gintarinis kalnas) genannt, bestätigt.
Während der Untersuchungen am Burgwall im Jahr 2010 wurde eine massive Axt gefunden. Wegen eines, der in der Nähe sich befindenden Gehöfte (östlich des Burgwalls, an der Stelle des Grabens, steht ein Wirtschaftsgebäude) wurde es damals beschlossen die Untersuchungen abzubrechen. Als 2012 ein neues Wohnhaus gebaut werden sollte, wollte man sich vergewissern, ob es in diesem Gebiet auch eine Kulturschicht gibt. Bei einer erneuten archäologischen Untersuchung wurden keine wertvollen archäologischen Schichten, Strukturen oder Funde gefunden.
Eine detaillierte Geschichte des mit Laubbäumen bewachsenen Burgwalls bleibt ein Geheimnis und genau das ist auch der besondere Reiz, diesen Burgwall zu besichtigen. Es wird erzählt, dass es hier einen Tempel gegeben haben muss und manchmal sieht man hier auch brennendes Geld.
Die dieses Gebiet erforschenden Reisenden berichten, dass die schönste Sicht auf den Burgwall sich von der nördlichen Seite eröffnet, wenn zwischen den Baumstämmen die gleichmäßige Silhouette des Burgwalls zu sehen ist.
Nach der Besichtigung des Mockaičiai Burgwalls, können Sie noch viele andere, inclusive auch den schon erwähnten Skomantai, Burgwälle besichtigen. Die Stankaičiai, Veiviržėnai, Lakiai, Šiupariai, Uoksai, Vyskupiškiai und Pavilnutis Burgwälle sind alle weniger als 10 km von Šiuraičiai entfernt.

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