Nausodis, Varkaliai Burgwall mit Siedlung

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Mardosai, Kreis Plungė
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Der Nausodis Burgwall, auch Pilalė oder Apiera Berg genannt, und die Vorburg wurden auf den einzelnen Hügeln im Tal des linken Babrungas Ufers, 700 m nördlich von Gandinga Burgwall, eingerichtet. Dieses Objekt ist ein Teil des Wohn-, Verteidigungskomplexes aus dem 1. -13. Jh. Zu diesem Komplex gehören auch der Nausodis Burgwall II, Gandinga Burgwall, Gandinga alte Siedlung und Gandinga Friedhof.
Der Burgwall mit der Siedlung und der Vorburg können von der Straße Plungė – Kuliai erreicht werden, indem man in Varkaliai nach rechts, nordwestlich abbiegt und 1,1 km in Richtung Noriškiai fährt. Wenn der Weg eine steile Kurve nach rechts macht, biegt man nach Westen links, in Richtung eines Gutshofs ab. Von hier aus erreicht man zu Fuß den Babrungas Tal, es sind insgesamt 700 m von dem Weg. Der Burgwall ist der linke bewachsene Hügel, die Vorburg – der rechte. Die Vorburg kann von dem Burgwall erreicht werden, indem man 100 m in nordöstliche Richtung geht und einen alten Meliorationskanal überquert.
Die Hänge des mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jh. datierten Burgwalls sing steil, 16 m hoch. Die Freifläche ist fast viereckig, 16 x 14 m groß. In einem der Hänge, etwas unter der Freifläche, befindet sich eine 2 m breite Terrasse, noch tiefer – 4 m breite Terrasse. Die Seiten im Norden und im Westen des Burgwalls sind ausgespült, auf der Freifläche wurde ein Graben ausgehoben. Die Freifläche wird nicht bearbeitet, die Hänge und die Vorburg sind mit Laubbäumen bewachsen.
Am Anfang des 20. Jh. besuchte den Burgwall der polnische Forscher, Enthusiast der litauischen Burgwälle Ludwik Krzywicki und beschrieb den Apiera Berg als eine fast regelmäßige dreieckige Pyramide. Dem Reisenden, der über 200 Burgwälle in Litauen gesehen hatte, erzählten die Einheimischen, dass hier das heilige Feuer der Balten brannte und eine große Eiche wuchs. Übrigens, dass Wort apiera, bedeutet auf Deutsch Opfer.
Ausführlichere Forschungsuntersuchungen wurden im Jahr 1949 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Es wurden keine Kulturschicht und auch keine Reste von Befestigungen gefunden.
Papilys, Pilalė oder der zweite Burgwall – der auch der Heilige Berg gewesen sein konnte – wurde 200 m nordöstlich von dem Burgwall eingerichtet. Die Freifläche hat eine nicht regelmäßige ovale Form, ist länglich in östlich-westlicher Richtung, spitzzulaufend nach Westen, 110 m lang, 54 m breit. Es wurden ca. 10 m2 Fläche im östlichen Teil der Freifläche untersucht, in 30 cm Tiefe fand man Scherben von modellierter Keramik mit glatter und rauer Oberfläche. Die untersuchte Fläche war fast durchgehend mit natürlich liegenden unterschiedlich großen Steinen belegt. Dieser Burgwall ist typisch für die zweite Hälfte des 1. Jahrtausends.

Nausodis, Varkaliai Burgwall mit Siedlung

Mardosai, Kreis Plungė

Der Nausodis Burgwall, auch Pilalė oder Apiera Berg genannt, und die Vorburg wurden auf den einzelnen Hügeln im Tal des linken Babrungas Ufers, 700 m nördlich von Gandinga Burgwall, eingerichtet. Dieses Objekt ist ein Teil des Wohn-, Verteidigungskomplexes aus dem 1. -13. Jh. Zu diesem Komplex gehören auch der Nausodis Burgwall II, Gandinga Burgwall, Gandinga alte Siedlung und Gandinga Friedhof.
Der Burgwall mit der Siedlung und der Vorburg können von der Straße Plungė – Kuliai erreicht werden, indem man in Varkaliai nach rechts, nordwestlich abbiegt und 1,1 km in Richtung Noriškiai fährt. Wenn der Weg eine steile Kurve nach rechts macht, biegt man nach Westen links, in Richtung eines Gutshofs ab. Von hier aus erreicht man zu Fuß den Babrungas Tal, es sind insgesamt 700 m von dem Weg. Der Burgwall ist der linke bewachsene Hügel, die Vorburg – der rechte. Die Vorburg kann von dem Burgwall erreicht werden, indem man 100 m in nordöstliche Richtung geht und einen alten Meliorationskanal überquert.
Die Hänge des mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jh. datierten Burgwalls sing steil, 16 m hoch. Die Freifläche ist fast viereckig, 16 x 14 m groß. In einem der Hänge, etwas unter der Freifläche, befindet sich eine 2 m breite Terrasse, noch tiefer – 4 m breite Terrasse. Die Seiten im Norden und im Westen des Burgwalls sind ausgespült, auf der Freifläche wurde ein Graben ausgehoben. Die Freifläche wird nicht bearbeitet, die Hänge und die Vorburg sind mit Laubbäumen bewachsen.
Am Anfang des 20. Jh. besuchte den Burgwall der polnische Forscher, Enthusiast der litauischen Burgwälle Ludwik Krzywicki und beschrieb den Apiera Berg als eine fast regelmäßige dreieckige Pyramide. Dem Reisenden, der über 200 Burgwälle in Litauen gesehen hatte, erzählten die Einheimischen, dass hier das heilige Feuer der Balten brannte und eine große Eiche wuchs. Übrigens, dass Wort apiera, bedeutet auf Deutsch Opfer.
Ausführlichere Forschungsuntersuchungen wurden im Jahr 1949 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Es wurden keine Kulturschicht und auch keine Reste von Befestigungen gefunden.
Papilys, Pilalė oder der zweite Burgwall – der auch der Heilige Berg gewesen sein konnte – wurde 200 m nordöstlich von dem Burgwall eingerichtet. Die Freifläche hat eine nicht regelmäßige ovale Form, ist länglich in östlich-westlicher Richtung, spitzzulaufend nach Westen, 110 m lang, 54 m breit. Es wurden ca. 10 m2 Fläche im östlichen Teil der Freifläche untersucht, in 30 cm Tiefe fand man Scherben von modellierter Keramik mit glatter und rauer Oberfläche. Die untersuchte Fläche war fast durchgehend mit natürlich liegenden unterschiedlich großen Steinen belegt. Dieser Burgwall ist typisch für die zweite Hälfte des 1. Jahrtausends.

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