Neringa Fort, sog. Kopgalis

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Smiltynės Str. 3, Klaipėda
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Der Neringa Fort, auch Kopgalis (dt. Süderspitze) genannt – ist das einzige in Litauen erhalten gebliebene Objekt aus dem preußischen Kriegserbe aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In diesem in Smiltynė (dt. Sandkrug) sich befindenden Objekt ist das Litauische Meeresmuseum eingerichtet. Die im achten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zur Gründung des Museums getroffene Entscheidung, initiierte auch eine ausführliche Untersuchung dieses unikalen Territoriums, was bis dahin noch nicht geschehen war.
Die Geschichte des Forts begann schon im 18. Jahrhundert mit der Erarbeitung des Blockhausprojektes (Blockhaus – ein Schutzbau, der zur Verteidigung mit Schießscharten versehen und mit Kanonen und Gewehren ausgestattet ist). Die Bauarbeiten am Fort begannen im Jahr 1865 und das Fort blieb bis 1897 ein Kriegsobjekt. Später wurde diese Festung überflüssig, da Kriegstechniken und besonders die Artillerie der Kriegsschiffe, verbessert wurden. Im Kopgalis Fort funktionierte einige Jahre eine Schule. Der Lehrer, der hier wohnte, übernahm auch die Pflichten des Fortkommandanten. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Fort auch nur für zivile Angelegenheiten eingesetzt – bei der Besetzung Klaipėdas durch die russische Armee, bot das Fort den Stadtbewohner für einige Tage eine Zuflucht.
Als im Jahr 1923 Litauen das Memelgebiet wieder zurückerobert hatte, begann die Wiedergeburt des Hafens. Damit im Hafen alle Fischerboote Platz finden können, wurde Wasserschutzgraben des Neringa Forts mit dem Kurischen Haff verbunden, letztendlich wurde es aber beschlossen, dort eine Station der Küstenwache einzurichten. Es gibt keine Belege, dass es so eine Station auch tatsächlich gegeben hat, nur Zeugenberichte, dass das Fort für Unterhaltungszwecke genutzt worden war.
Nach der Annexion des Memelgebiets durch Deutschland im Jahr 1939, richteten sich im Fort wieder Soldaten ein und bei Ihrem Rückzug 1945 sprengten sie alle inneren Gebäude (Perimeter Einrichtungen und Gebäude wurden nicht beschädigt). Im selben Jahr, auf Befehl des Volkskommissars der Seeschiffart der UdSSR, wurde ein streng vom Grenzschutz bewachtes Gebiet des Klaipėda Handelshafens bestimmt, wo auch die Kopgalis Festung mit ihrem Kanal mit umfasst wurden. Später wurden am Fort, hinter den Abgrenzungen des Grenzschutzes, ein Laboratorium der Elektrofischerei und in den Fort Paternen – ihre Lager, eingerichtet.
Im Jahr 1972 wurde es mit den Konservierungs- und Untersuchungsarbeiten der erhalten gebliebenen Kopgalis Gebäude – Eingangsdrehtür mit Wachposten, Schlupfpforten, Schießpulver- und Munitionslagern und Plattformen, begonnen. 1975 – 1979 wurden Restaurationsarbeiten durchgeführt und die Redoute (das Zentralgebäude) wiederaufgebaut, das Fort wurde den Anforderungen eines Museums angepasst. Bei einem Besuch im Litauischen Meeresmuseum können Sie heute die früheren Munitionslager, Schießpulverspeicher, Poternen und Kaponnieren bestaunen, nur dass an der Stelle der Artillerie jetzt Anker ausgestellt sind.

Neringa Fort, sog. Kopgalis

Smiltynės Str. 3, Klaipėda

Der Neringa Fort, auch Kopgalis (dt. Süderspitze) genannt – ist das einzige in Litauen erhalten gebliebene Objekt aus dem preußischen Kriegserbe aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. In diesem in Smiltynė (dt. Sandkrug) sich befindenden Objekt ist das Litauische Meeresmuseum eingerichtet. Die im achten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts zur Gründung des Museums getroffene Entscheidung, initiierte auch eine ausführliche Untersuchung dieses unikalen Territoriums, was bis dahin noch nicht geschehen war.
Die Geschichte des Forts begann schon im 18. Jahrhundert mit der Erarbeitung des Blockhausprojektes (Blockhaus – ein Schutzbau, der zur Verteidigung mit Schießscharten versehen und mit Kanonen und Gewehren ausgestattet ist). Die Bauarbeiten am Fort begannen im Jahr 1865 und das Fort blieb bis 1897 ein Kriegsobjekt. Später wurde diese Festung überflüssig, da Kriegstechniken und besonders die Artillerie der Kriegsschiffe, verbessert wurden. Im Kopgalis Fort funktionierte einige Jahre eine Schule. Der Lehrer, der hier wohnte, übernahm auch die Pflichten des Fortkommandanten. Während des Ersten Weltkrieges wurde das Fort auch nur für zivile Angelegenheiten eingesetzt – bei der Besetzung Klaipėdas durch die russische Armee, bot das Fort den Stadtbewohner für einige Tage eine Zuflucht.
Als im Jahr 1923 Litauen das Memelgebiet wieder zurückerobert hatte, begann die Wiedergeburt des Hafens. Damit im Hafen alle Fischerboote Platz finden können, wurde Wasserschutzgraben des Neringa Forts mit dem Kurischen Haff verbunden, letztendlich wurde es aber beschlossen, dort eine Station der Küstenwache einzurichten. Es gibt keine Belege, dass es so eine Station auch tatsächlich gegeben hat, nur Zeugenberichte, dass das Fort für Unterhaltungszwecke genutzt worden war.
Nach der Annexion des Memelgebiets durch Deutschland im Jahr 1939, richteten sich im Fort wieder Soldaten ein und bei Ihrem Rückzug 1945 sprengten sie alle inneren Gebäude (Perimeter Einrichtungen und Gebäude wurden nicht beschädigt). Im selben Jahr, auf Befehl des Volkskommissars der Seeschiffart der UdSSR, wurde ein streng vom Grenzschutz bewachtes Gebiet des Klaipėda Handelshafens bestimmt, wo auch die Kopgalis Festung mit ihrem Kanal mit umfasst wurden. Später wurden am Fort, hinter den Abgrenzungen des Grenzschutzes, ein Laboratorium der Elektrofischerei und in den Fort Paternen – ihre Lager, eingerichtet.
Im Jahr 1972 wurde es mit den Konservierungs- und Untersuchungsarbeiten der erhalten gebliebenen Kopgalis Gebäude – Eingangsdrehtür mit Wachposten, Schlupfpforten, Schießpulver- und Munitionslagern und Plattformen, begonnen. 1975 – 1979 wurden Restaurationsarbeiten durchgeführt und die Redoute (das Zentralgebäude) wiederaufgebaut, das Fort wurde den Anforderungen eines Museums angepasst. Bei einem Besuch im Litauischen Meeresmuseum können Sie heute die früheren Munitionslager, Schießpulverspeicher, Poternen und Kaponnieren bestaunen, nur dass an der Stelle der Artillerie jetzt Anker ausgestellt sind.

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