Papiškiai – Nova Partisanen Wohnhöhle

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Wald Drapakampis, Dorf Papiškiai, Zapyškis, Kreis Kaunas
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In dem in der Zapyškiai Dorfschaft sich befindenden Drapakampis Wald, können Sie nach einem ausführlichen Suchen ein für die Geschichte Litauens besonders wichtiges Objekt, die Papiškiai – Nova Partisanen Wohnhöhle, entdecken, die auch als Schlachtfeld Lazarett gedient hatte. Das ist eines der zahlreichen von den litauischen Freiheitskämpfern benutzten Wohnhöhlen. Diese wurden meistens in den Wäldern und Bauernhöfen – Häusern, Stallungen und in der Nähe der Brunnen, eingerichtet, leider sind bis in die Gegenwart nicht viele solcher Objekte erhalten geblieben.
In den Jahren 1944 – 1945 versteckten sich hier, in dem von Tauras Kreisgebiet Žalgiris Truppe Juozas Misevičius Kommando eingerichteten Bunker mit zwei Plätzen in unterschiedlichen Zeiträumen neunzehn Partisanen. Einer von ihnen war der Stabskommandant der litauischen Freiheitsbewegung Vytautas Balsys – Uosis, der 1945 während der Schlacht mit NKVD Truppen verletzt wurde. In diesem Versteck wurde er gepflegt. Am 28. August desselben Jahres starb im Kampf sein Vater Zigmas Balsys. Die Bauern von Zapyškis Waldrand, die die Partisanen unterstützt hatten, sind 1946 – 1948 nach Sibirien vertrieben worden. Nicht weit von dem Versteck entfernt war auch der zum Zufluchtsort der Partisanen gewordene Gutshof der Familie Balsiai, welcher von den sowjetischen Soldaten noch vor dem Tod von Z. Balsys verbrannt wurde.
V. Balsys – Uosis, der dreimal den Tod vermieden hatte und wegen seiner Überzeugungen in Lagern eingesessen hatte, baute noch in den Jahren der sowjetischen Okkupation neben dem Versteck ein Kreuz, in Gedenken an alle Gefallenen. Im Jahr 2002 wurde die Höhle wiederaufgebaut, aber wegen der ständigen Nässe, verfaulten im Laufe eines Jahrzehntes die Holzkonstruktionen und die Wohnhöhle ist wieder zerfallen. Des Wiederaufbaus von diesem besonderen Objekt haben sich die Vertreter des Vytautas – Magnus Schützenvereins des Kaunas Landkreises, der Ežerėlis Dorfschaft und Försterei und andere Gemeindemitglieder angenommen. Für den Umbau wurden gut imprägnierte Bahnschwellen aus Mauručiai, wo die Eisenbahnlinie vorbeigeht, gebracht. Die wiederaufgebaute Wohnhöhle wurde 2013 in das Register der Kulturwerte eingetragen und eingeweiht.
Während der zweiten Okkupation Litauens durch die Sowjetunion im Jahr 1944, traten mehrere zehntausend der Einwohner Litauens in den Kampf gegen die Okkupanten. 1944 – 1945 gab es in den Wäldern ca. 30 Tausend Partisanen. Die Gesamtzahl von aktiven Widerständlern reichte bis zu 50 Tausend, die von noch mal so vielen Einwohnern unterstützt wurden. Die litauischen Partisanen waren gut organisiert, die Kämpfer trugen Uniformen, eine einheitliche Führungsstruktur wurde geschaffen. Der Antisowjetische Widerstand hielt bis in das Jahr 1953 an, währenddessen starben über 20 Tausend Partisanen.

Papiškiai – Nova Partisanen Wohnhöhle

Wald Drapakampis, Dorf Papiškiai, Zapyškis, Kreis Kaunas

In dem in der Zapyškiai Dorfschaft sich befindenden Drapakampis Wald, können Sie nach einem ausführlichen Suchen ein für die Geschichte Litauens besonders wichtiges Objekt, die Papiškiai – Nova Partisanen Wohnhöhle, entdecken, die auch als Schlachtfeld Lazarett gedient hatte. Das ist eines der zahlreichen von den litauischen Freiheitskämpfern benutzten Wohnhöhlen. Diese wurden meistens in den Wäldern und Bauernhöfen – Häusern, Stallungen und in der Nähe der Brunnen, eingerichtet, leider sind bis in die Gegenwart nicht viele solcher Objekte erhalten geblieben.
In den Jahren 1944 – 1945 versteckten sich hier, in dem von Tauras Kreisgebiet Žalgiris Truppe Juozas Misevičius Kommando eingerichteten Bunker mit zwei Plätzen in unterschiedlichen Zeiträumen neunzehn Partisanen. Einer von ihnen war der Stabskommandant der litauischen Freiheitsbewegung Vytautas Balsys – Uosis, der 1945 während der Schlacht mit NKVD Truppen verletzt wurde. In diesem Versteck wurde er gepflegt. Am 28. August desselben Jahres starb im Kampf sein Vater Zigmas Balsys. Die Bauern von Zapyškis Waldrand, die die Partisanen unterstützt hatten, sind 1946 – 1948 nach Sibirien vertrieben worden. Nicht weit von dem Versteck entfernt war auch der zum Zufluchtsort der Partisanen gewordene Gutshof der Familie Balsiai, welcher von den sowjetischen Soldaten noch vor dem Tod von Z. Balsys verbrannt wurde.
V. Balsys – Uosis, der dreimal den Tod vermieden hatte und wegen seiner Überzeugungen in Lagern eingesessen hatte, baute noch in den Jahren der sowjetischen Okkupation neben dem Versteck ein Kreuz, in Gedenken an alle Gefallenen. Im Jahr 2002 wurde die Höhle wiederaufgebaut, aber wegen der ständigen Nässe, verfaulten im Laufe eines Jahrzehntes die Holzkonstruktionen und die Wohnhöhle ist wieder zerfallen. Des Wiederaufbaus von diesem besonderen Objekt haben sich die Vertreter des Vytautas – Magnus Schützenvereins des Kaunas Landkreises, der Ežerėlis Dorfschaft und Försterei und andere Gemeindemitglieder angenommen. Für den Umbau wurden gut imprägnierte Bahnschwellen aus Mauručiai, wo die Eisenbahnlinie vorbeigeht, gebracht. Die wiederaufgebaute Wohnhöhle wurde 2013 in das Register der Kulturwerte eingetragen und eingeweiht.
Während der zweiten Okkupation Litauens durch die Sowjetunion im Jahr 1944, traten mehrere zehntausend der Einwohner Litauens in den Kampf gegen die Okkupanten. 1944 – 1945 gab es in den Wäldern ca. 30 Tausend Partisanen. Die Gesamtzahl von aktiven Widerständlern reichte bis zu 50 Tausend, die von noch mal so vielen Einwohnern unterstützt wurden. Die litauischen Partisanen waren gut organisiert, die Kämpfer trugen Uniformen, eine einheitliche Führungsstruktur wurde geschaffen. Der Antisowjetische Widerstand hielt bis in das Jahr 1953 an, währenddessen starben über 20 Tausend Partisanen.

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