Piepaliai Burgwall

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Dorf Piepaliai, Babtai, Kreis Kaunas
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Auf der Terrasse der Hochebene, am rechten Ufer des Nevėžis, befindet sich der Piepaliai Burgwall. Den Burgwall, der auch mit den Namen Babtynas, Babcina, Žemaitkiemis genannt wird, findet man unterwegs zu dem durch kulturelle Veranstaltungen bekannten Babtyno – Žemaitkiemio Herrenhof, nordöstlich des Piepaliai Dorfes.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – Anfang des 2. Jahrtausends datiert und zu den Denkmälern der Eisenzeit gezählt. Der Burgwall wird 1880 in dem in Warschau erschienenen Geographischen Lexikon (lt. Geografijos žodynas) erwähnt.
Über einen schmalen Weg kommt man auf den nicht so großen, ca. 15 m hohen Burgwall, oben findet man die dreieckige 17 m lange und 24 m breite Freifläche. Am Ende der Freifläche gibt es einen 3 m hohen und 18 m breiten Wall, wo viel von durchgebranntem Lehmputz gefunden wurde. Östlich des Burgwalls auf einer Fläche von 2 ha gab es eine Siedlung. 1961 wurde der Burgwall vom litauischen Geschichtsinstitut besichtigt, es wurden aber keine ausführlichen Forschungsarbeiten durchgeführt.
Eine Legende erzählt, dass der Burgwall von Schweden mit ihren Mützen aufgeschüttet wurde, in einigen Variationen der Geschichte werden auch die Zeiten Napoleons erwähnt. Noch eine Legende – über zwei Brüder, die hier einen Schatz gefunden haben sollen, sich dann aber zerstritten hätten, wer die Pferde, um den Schatz wegzufahren, holen solle. Einer der Brüder schimpfte laut: Dass diese im Erdboden verschwinden sollen, so ist die ganze Truhe mit dem ganzen Schatz im Nevėžis versunken.
Auf diesem, wie auch zahlreichen anderen Burgwällen im Kaunas Bezirk, wovon es 23 an der Zahl gibt, werden jedes Jahr unterschiedliche baltischen und christlichen, wie auch nationale Feste gefeiert.
An der Erhaltung des Burgwalls Piepaliai beteiligt sich die örtliche Gemeinschaft. Von hier aus eröffnen sich unvergessliche Aussichten über den von Poeten besungenen Nevėžis. Von hier aus, kann man auch die seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bekannte Babtai Siedlung und auch das erste, in Andenken an S. Darius und S. Girėnas gebaute, Denkmal sehen. Das für die Verewigung des Andenkens an die Piloten bestimmte Denkmal wurde am 1. Oktober 1933 enthüllt. Das mit einem Kreuz und Vytis (dt. der Verfolger, so wird das Wappen der Republik Litauen genannt) verzierte Denkmal wurde im Jahr 1965 abgerissen. Das Monument wurde am 16. Juli 1989 wiederaufgebaut.
In Babtai gibt es eine Holzkirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus (gebaut 1853), Eichenskulptur eines Buchträgers (enthüllt am 7. Mai 1999), Friedhof der Opfer des Genozids (Babtai Heide) und Bildstöcke: für das 250-jährige Gemeindejubiläum auf dem Kirchhof, für das 600-jährige Stadtjubiläum (Autor der beiden ist A. Sakalauskas), für die aus Litauen deportierten.

Piepaliai Burgwall

Dorf Piepaliai, Babtai, Kreis Kaunas

Auf der Terrasse der Hochebene, am rechten Ufer des Nevėžis, befindet sich der Piepaliai Burgwall. Den Burgwall, der auch mit den Namen Babtynas, Babcina, Žemaitkiemis genannt wird, findet man unterwegs zu dem durch kulturelle Veranstaltungen bekannten Babtyno – Žemaitkiemio Herrenhof, nordöstlich des Piepaliai Dorfes.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – Anfang des 2. Jahrtausends datiert und zu den Denkmälern der Eisenzeit gezählt. Der Burgwall wird 1880 in dem in Warschau erschienenen Geographischen Lexikon (lt. Geografijos žodynas) erwähnt.
Über einen schmalen Weg kommt man auf den nicht so großen, ca. 15 m hohen Burgwall, oben findet man die dreieckige 17 m lange und 24 m breite Freifläche. Am Ende der Freifläche gibt es einen 3 m hohen und 18 m breiten Wall, wo viel von durchgebranntem Lehmputz gefunden wurde. Östlich des Burgwalls auf einer Fläche von 2 ha gab es eine Siedlung. 1961 wurde der Burgwall vom litauischen Geschichtsinstitut besichtigt, es wurden aber keine ausführlichen Forschungsarbeiten durchgeführt.
Eine Legende erzählt, dass der Burgwall von Schweden mit ihren Mützen aufgeschüttet wurde, in einigen Variationen der Geschichte werden auch die Zeiten Napoleons erwähnt. Noch eine Legende – über zwei Brüder, die hier einen Schatz gefunden haben sollen, sich dann aber zerstritten hätten, wer die Pferde, um den Schatz wegzufahren, holen solle. Einer der Brüder schimpfte laut: Dass diese im Erdboden verschwinden sollen, so ist die ganze Truhe mit dem ganzen Schatz im Nevėžis versunken.
Auf diesem, wie auch zahlreichen anderen Burgwällen im Kaunas Bezirk, wovon es 23 an der Zahl gibt, werden jedes Jahr unterschiedliche baltischen und christlichen, wie auch nationale Feste gefeiert.
An der Erhaltung des Burgwalls Piepaliai beteiligt sich die örtliche Gemeinschaft. Von hier aus eröffnen sich unvergessliche Aussichten über den von Poeten besungenen Nevėžis. Von hier aus, kann man auch die seit dem Ende des 14. Jahrhunderts bekannte Babtai Siedlung und auch das erste, in Andenken an S. Darius und S. Girėnas gebaute, Denkmal sehen. Das für die Verewigung des Andenkens an die Piloten bestimmte Denkmal wurde am 1. Oktober 1933 enthüllt. Das mit einem Kreuz und Vytis (dt. der Verfolger, so wird das Wappen der Republik Litauen genannt) verzierte Denkmal wurde im Jahr 1965 abgerissen. Das Monument wurde am 16. Juli 1989 wiederaufgebaut.
In Babtai gibt es eine Holzkirche der Heiligen Apostel Petrus und Paulus (gebaut 1853), Eichenskulptur eines Buchträgers (enthüllt am 7. Mai 1999), Friedhof der Opfer des Genozids (Babtai Heide) und Bildstöcke: für das 250-jährige Gemeindejubiläum auf dem Kirchhof, für das 600-jährige Stadtjubiläum (Autor der beiden ist A. Sakalauskas), für die aus Litauen deportierten.

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