Plungė Burgwall, sog. Pabrėža Burg

4°C
Birutės Str. Plungė
Hören
Routen

Die Burgwälle – das wichtigste Erbe unserer Ahnen Balten – werden in Plungė Rajon in dutzenden gezählt. Eines solcher Verteidigungsobjekte finden Sie auch direkt in der Stadt Plungė, nördlich von dem alten Stadtfriedhof, wo die Kapelle Aller Heiligen steht. Das ist der auch noch Pabrėža Burg genannte Plungė Burgwall. Das Erbe der Kuren der Keklys Landschaft zähen zu der besonderen und besonders mystischen Art der Burgwälle-Verstecke.
Der mit dem Ende des 1. Jahrtausends – Anfang des 2. Jahrtausends datierte Burgwall wurde auf einem separaten Hügel, des später gefluteten Babrungas Tals, eingerichtet. Heute wird der Hügel von Westen, Norden und Osten von dem Stausee des Wasserkraftwerks von Gandinga umringt, auf der südlichen Seite gibt es eine Landenge, die den Hügel mit südlicher sich befindenden Hochebene verbindet. Die Hänge des Burgwalls sind steil, niedrig – kaum 5 m hoch. Die Freifläche ist viereckig, 40 x 25 m groß. Der nordöstliche Hang ist ausgespült.
So wie der Heimatkundler Denis Nikitenka schrieb, die Burgwälle-Verstecke diese Art, waren Orte, wo bei Gefahr die Menschen aus dem Umfeld Zuflucht gesucht haben. Solche Verstecke sind besonders typisch für die von Übergriffen der Schwertkämpfer und des Deutschen Ordens so oft gelittene Kuren und auch Niederlitauer. Diese Objekte haben keine Verteidigungsfunktion und auch keine alten Namen, diese werden auch nicht in Dokumenten erwähnt. Es konnte bis jetzt noch nicht eindeutig festgestellt werden, wer sich in diesem als Pabrėža Burg genannten Berg sich verstecken konnte, da für die Bewohner der damals etwas größeren Siedlung Gandinga, wäre die Entfernung von 4 km zu weit gewesen.
Der Burgwall, der mindestens fünf Mal von Archäologen untersucht wurde, weist keine materiellen kulturerblichen Artefakte auf, hier gibt es keine Spuren einer Siedlung. In der Zwischenkriegszeit wurden ca. 1 km südöstlich von Plungė Burgwall, bei Gartenarbeit einige Totenköpfe und im Jahr 1984 – Menschenknochen und Schmuck aus Messing gefunden. Der Vermutete Friedhof von Plungė, wird nach gegenwärtigen Erkenntnissen einem späteren Zeitraum zugeordnet.
Als Pabrėža Burg wird dieses Burgwall-Versteck in Andenken an Vater Jurgis Ambrosius Pabrėža (1771 – 1849) – einen Priester, Franziskaner, Arzt, Botaniker, ersten litauischen Floraforscher und eines der bedeutendsten Persönlichkeiten des 19. Jh., genannt, der eine Zeit lang in Plungė als Priester gearbeitet hatte.
2015 ergriff die Gemeinde die Initiative, sie haben die Bäume an den Hängen ausgelichtet, aufgeräumt und den Burgwall wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bald wurde es damit begonnen hier den Tag der Einheit der Balten (22. September) zu feiern.

Plungė Burgwall, sog. Pabrėža Burg

Birutės Str. Plungė

Die Burgwälle – das wichtigste Erbe unserer Ahnen Balten – werden in Plungė Rajon in dutzenden gezählt. Eines solcher Verteidigungsobjekte finden Sie auch direkt in der Stadt Plungė, nördlich von dem alten Stadtfriedhof, wo die Kapelle Aller Heiligen steht. Das ist der auch noch Pabrėža Burg genannte Plungė Burgwall. Das Erbe der Kuren der Keklys Landschaft zähen zu der besonderen und besonders mystischen Art der Burgwälle-Verstecke.
Der mit dem Ende des 1. Jahrtausends – Anfang des 2. Jahrtausends datierte Burgwall wurde auf einem separaten Hügel, des später gefluteten Babrungas Tals, eingerichtet. Heute wird der Hügel von Westen, Norden und Osten von dem Stausee des Wasserkraftwerks von Gandinga umringt, auf der südlichen Seite gibt es eine Landenge, die den Hügel mit südlicher sich befindenden Hochebene verbindet. Die Hänge des Burgwalls sind steil, niedrig – kaum 5 m hoch. Die Freifläche ist viereckig, 40 x 25 m groß. Der nordöstliche Hang ist ausgespült.
So wie der Heimatkundler Denis Nikitenka schrieb, die Burgwälle-Verstecke diese Art, waren Orte, wo bei Gefahr die Menschen aus dem Umfeld Zuflucht gesucht haben. Solche Verstecke sind besonders typisch für die von Übergriffen der Schwertkämpfer und des Deutschen Ordens so oft gelittene Kuren und auch Niederlitauer. Diese Objekte haben keine Verteidigungsfunktion und auch keine alten Namen, diese werden auch nicht in Dokumenten erwähnt. Es konnte bis jetzt noch nicht eindeutig festgestellt werden, wer sich in diesem als Pabrėža Burg genannten Berg sich verstecken konnte, da für die Bewohner der damals etwas größeren Siedlung Gandinga, wäre die Entfernung von 4 km zu weit gewesen.
Der Burgwall, der mindestens fünf Mal von Archäologen untersucht wurde, weist keine materiellen kulturerblichen Artefakte auf, hier gibt es keine Spuren einer Siedlung. In der Zwischenkriegszeit wurden ca. 1 km südöstlich von Plungė Burgwall, bei Gartenarbeit einige Totenköpfe und im Jahr 1984 – Menschenknochen und Schmuck aus Messing gefunden. Der Vermutete Friedhof von Plungė, wird nach gegenwärtigen Erkenntnissen einem späteren Zeitraum zugeordnet.
Als Pabrėža Burg wird dieses Burgwall-Versteck in Andenken an Vater Jurgis Ambrosius Pabrėža (1771 – 1849) – einen Priester, Franziskaner, Arzt, Botaniker, ersten litauischen Floraforscher und eines der bedeutendsten Persönlichkeiten des 19. Jh., genannt, der eine Zeit lang in Plungė als Priester gearbeitet hatte.
2015 ergriff die Gemeinde die Initiative, sie haben die Bäume an den Hängen ausgelichtet, aufgeräumt und den Burgwall wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Bald wurde es damit begonnen hier den Tag der Einheit der Balten (22. September) zu feiern.

Kommenttar hinterlassen
E-Mail

Kommentar*

Senden
Kommentar erfolgreich abgesendet!