Purmaliai Burgwall

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Putinų Str., Purmaliai, Klaipėda
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Diejenigen, die beschließen von Klaipėda nach Palanga den alten Weg zu nehmen und gleich hinter der Stadt nach rechts abbiegen, entdecken in 250 m, vor dem Purmalė Bach, nordöstlich hinter der Hügelkette im Purmalė Tal, den Purmaliai Burgwall. Diesen Burgwall erreicht man auch zu Fuß von dem Labrenciškiai Stadtviertel der Stadt Klaipėda.
Der zur Kuren Landschaft Pilsotas gehörende Burgwall ist eines der zwei, sich im Territorium der Stadt Klaipėda befindenden, Burgwälle, das zweite ist – Žardė. Der Purmaliai Burgwall ist den Wissenschaftlern schon seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, als dieser von dem deutschen Archäologen Emil Hollack auf der Karte markiert wurde.
Der Name des Burgwalls wird mit dem Namen des Bachs in Verbindung gebracht, und die Bedeutung dessen versteht man am besten, wenn man aus dem Lettischen, welche der ausgestorbenen Kuren Sprache am nächsten liegt, das Wort purmala übersetzt, was so viel wie Pfützen Rand (lt. pelkės pakraštys) bedeutet.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Seine steilen, 9 m hohen nördlicher und östlicher Hänge enden im Bach. Die Freifläche ist oval und in die nordsüdliche Richtung ausgerichtet, 10 m lang und 30 m breit. Hier gab es einen Friedhof. An ihren westlichen und südlichen Seiten wurde ein halbbogenförmiger, 35 m langer, 2 m hoher und 18 m breiter Wall, mit einem 2 m hohen äußeren Hang, aufgeschüttet. Der nördliche Teil der Freifläche ist von dem Purmalė Bach ausgespült, der Burgwall von Gräben zerstört. Der Burgwall ist mit Laubbäumen bewachsen und aus diesem Grund in der Winterzeit am besten sichtbar.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen wurden am Burgwall im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt.
In südöstlicher Richtung vom Burgwall, auf einer Fläche von 0,3 ha gibt es eine Siedlung, die in den Jahren 1980 und 1986 untersucht wurde. In einer bis zu 40 cm dicken Kulturschicht fand man getöpferte und modellierte Keramik, durchgebrannte Steine.
Es wird behauptet, dass schon vor tausend oder mehr Jahren an diesem Ort eine Beobachtungsstelle für Himmelskörper mit einem Steinsystem eingerichtet wurde, die auch noch heute funktioniert. Dieses altertümliche Observatorium wird für den Vorläufer der Himmelskörperbeobachtungsstelle auf dem Birutė Berg in Palanga gehalten. Sie finden dieses Objekt am östlichen Rand der Siedlung in einer mit Bäumen bewachsenen Anhöhe. Hier gibt es sechs besondere Steine. An diesem Ort beobachteten die Kuren nicht nur den Himmel, bestimmten die Äquinoktien und Sonnenwenden, sondern brachten auch Opfer für die Götter.
Noch ein weiterer Grund diesen Burgwall zu besichtigen, ist der kaum in einigen Hundertmetern sich befindende Zusammenfluss von Purmalė und Dangė, der besonders bei den einheimischen Fischern beliebt ist.

Purmaliai Burgwall

Putinų Str., Purmaliai, Klaipėda

Diejenigen, die beschließen von Klaipėda nach Palanga den alten Weg zu nehmen und gleich hinter der Stadt nach rechts abbiegen, entdecken in 250 m, vor dem Purmalė Bach, nordöstlich hinter der Hügelkette im Purmalė Tal, den Purmaliai Burgwall. Diesen Burgwall erreicht man auch zu Fuß von dem Labrenciškiai Stadtviertel der Stadt Klaipėda.
Der zur Kuren Landschaft Pilsotas gehörende Burgwall ist eines der zwei, sich im Territorium der Stadt Klaipėda befindenden, Burgwälle, das zweite ist – Žardė. Der Purmaliai Burgwall ist den Wissenschaftlern schon seit Ende des 19. Jahrhunderts bekannt, als dieser von dem deutschen Archäologen Emil Hollack auf der Karte markiert wurde.
Der Name des Burgwalls wird mit dem Namen des Bachs in Verbindung gebracht, und die Bedeutung dessen versteht man am besten, wenn man aus dem Lettischen, welche der ausgestorbenen Kuren Sprache am nächsten liegt, das Wort purmala übersetzt, was so viel wie Pfützen Rand (lt. pelkės pakraštys) bedeutet.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Seine steilen, 9 m hohen nördlicher und östlicher Hänge enden im Bach. Die Freifläche ist oval und in die nordsüdliche Richtung ausgerichtet, 10 m lang und 30 m breit. Hier gab es einen Friedhof. An ihren westlichen und südlichen Seiten wurde ein halbbogenförmiger, 35 m langer, 2 m hoher und 18 m breiter Wall, mit einem 2 m hohen äußeren Hang, aufgeschüttet. Der nördliche Teil der Freifläche ist von dem Purmalė Bach ausgespült, der Burgwall von Gräben zerstört. Der Burgwall ist mit Laubbäumen bewachsen und aus diesem Grund in der Winterzeit am besten sichtbar.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen wurden am Burgwall im Jahr 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt.
In südöstlicher Richtung vom Burgwall, auf einer Fläche von 0,3 ha gibt es eine Siedlung, die in den Jahren 1980 und 1986 untersucht wurde. In einer bis zu 40 cm dicken Kulturschicht fand man getöpferte und modellierte Keramik, durchgebrannte Steine.
Es wird behauptet, dass schon vor tausend oder mehr Jahren an diesem Ort eine Beobachtungsstelle für Himmelskörper mit einem Steinsystem eingerichtet wurde, die auch noch heute funktioniert. Dieses altertümliche Observatorium wird für den Vorläufer der Himmelskörperbeobachtungsstelle auf dem Birutė Berg in Palanga gehalten. Sie finden dieses Objekt am östlichen Rand der Siedlung in einer mit Bäumen bewachsenen Anhöhe. Hier gibt es sechs besondere Steine. An diesem Ort beobachteten die Kuren nicht nur den Himmel, bestimmten die Äquinoktien und Sonnenwenden, sondern brachten auch Opfer für die Götter.
Noch ein weiterer Grund diesen Burgwall zu besichtigen, ist der kaum in einigen Hundertmetern sich befindende Zusammenfluss von Purmalė und Dangė, der besonders bei den einheimischen Fischern beliebt ist.

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