Šarnelė Burgwall mit Siedlung

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Žemaičių Kalvarija, Kreis Plungė
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In der Nähe des länglichen, wegen der zahlreichen einzelnen Höfe bekannten, Šarnelė Dorfes, finden Sie auch den Burgwall mit dem gleichen Namen, der auch noch Švedkalnis (dt. Schwedenberg) genannt wird. Man geht davon aus, dass die einst auf dem Burgwall gestandene Šarnelė Burg und Gardai Burg (Žemaičių Kalvarija Burgwall) wahrscheinlich der gleichen Burggruppe der Kuren Landschaft Keklys angehörte.
Das mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Objekt wurde auf einem Hügel am südöstlichen Rand der Hochebene, an einem einst breiten Moor eingerichtet. Im Süden, Osten und Westen wird der Burgwall von Feuchtwiesen umringt. Die Hänge sind steil, 13 – 15 m hoch. Die Freifläche ist trapezförmig, länglich in nord-südlicher Richtung, 50 m lang, 30 m breit am nördlichen Ende und 37 m breit – am südlichen. Hier wurde glatte Keramik gefunden. An der nördlichen Seite wurde ein 30 m langer, 4,5 m hoher, 35 m breiter Wall aufgeschüttet, dessen äußerer 11 m hoher Hang in einen 35 m breiten, 5 m tiefen Graben, mit einer Bodenbreite von 12 m runtergeht. Der Burgwall ist von Ackerland beschädigt, in der Mitte der Freifläche wurde ein Graben ausgehoben. Die Hänge sind mit Laubbäumen bewachsen, die Freifläche wird nicht bearbeitet. Im nördlichen Hang gibt es eine Treppe zum Burgwall.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1964 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Bei der Wegrekonstruktion im Jahr 2006 wurden die Kollektionen der Forschungsuntersuchungen mit neuen Funden ergänzt. Es wurde eine wertvolle Kulturschicht der Šarnelė Siedlung II entdeckt, mit Feuerstellen, unterschiedlicher Keramik, Metallschlacken und anderen Handwerks- und Haushaltsresten. Anhand der rauen wie auch der getöpferten Keramik wird die Siedlung mit der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends und Anfang des 2. Jahrtausends datiert. Ganz in der Nähe gibt es auch Spuren einer Kultstätte.
Das Dorf Šarnelė wird schon seit dem Jahr 1575 erwähnt, 1651 – 1842 gab es hier einen Dominikaner Gutshof. In diesem Dorf wurde geboren und nicht weit entfernt auch beerdigt der Poet tragischen Schicksals Vytautas Mačernis, der seine Kindheitsorte in Gedichten beschrieb. Heute werden diese Orte mit in die Erde eingelassenen Steinernen Visionen (lt. Akmeninės vizijos) markiert.
Der Heimatforscher Juozas Mickevičius schrieb zahlreiche Legenden übern den Schwedenberg nieder. Es wird erzählt, dass auf der Südseite des Berges eine Höhle gegeben haben muss, in die für einige Tage die hier weidenden Schweine verschwanden. Manchmal brachten sie auf ihren Rüsseln Reste von zerfallener Kleidung heraus. Hunde und Katzen, wie auch Menschen mieden diese Höhle. Andere Geschichte – über die Grube oben auf dem Burgwall – den Eingang in die unterirdischen Tunnel. Man ließ damals in das Loch einen an einem Seil angebundenen Stein herunter. Man hörte es lange hallen, als wenn er auf Stein oder Zement aufschlagen würde.

Šarnelė Burgwall mit Siedlung

Žemaičių Kalvarija, Kreis Plungė

In der Nähe des länglichen, wegen der zahlreichen einzelnen Höfe bekannten, Šarnelė Dorfes, finden Sie auch den Burgwall mit dem gleichen Namen, der auch noch Švedkalnis (dt. Schwedenberg) genannt wird. Man geht davon aus, dass die einst auf dem Burgwall gestandene Šarnelė Burg und Gardai Burg (Žemaičių Kalvarija Burgwall) wahrscheinlich der gleichen Burggruppe der Kuren Landschaft Keklys angehörte.
Das mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Objekt wurde auf einem Hügel am südöstlichen Rand der Hochebene, an einem einst breiten Moor eingerichtet. Im Süden, Osten und Westen wird der Burgwall von Feuchtwiesen umringt. Die Hänge sind steil, 13 – 15 m hoch. Die Freifläche ist trapezförmig, länglich in nord-südlicher Richtung, 50 m lang, 30 m breit am nördlichen Ende und 37 m breit – am südlichen. Hier wurde glatte Keramik gefunden. An der nördlichen Seite wurde ein 30 m langer, 4,5 m hoher, 35 m breiter Wall aufgeschüttet, dessen äußerer 11 m hoher Hang in einen 35 m breiten, 5 m tiefen Graben, mit einer Bodenbreite von 12 m runtergeht. Der Burgwall ist von Ackerland beschädigt, in der Mitte der Freifläche wurde ein Graben ausgehoben. Die Hänge sind mit Laubbäumen bewachsen, die Freifläche wird nicht bearbeitet. Im nördlichen Hang gibt es eine Treppe zum Burgwall.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden im Jahr 1964 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Bei der Wegrekonstruktion im Jahr 2006 wurden die Kollektionen der Forschungsuntersuchungen mit neuen Funden ergänzt. Es wurde eine wertvolle Kulturschicht der Šarnelė Siedlung II entdeckt, mit Feuerstellen, unterschiedlicher Keramik, Metallschlacken und anderen Handwerks- und Haushaltsresten. Anhand der rauen wie auch der getöpferten Keramik wird die Siedlung mit der zweiten Hälfte des 1. Jahrtausends und Anfang des 2. Jahrtausends datiert. Ganz in der Nähe gibt es auch Spuren einer Kultstätte.
Das Dorf Šarnelė wird schon seit dem Jahr 1575 erwähnt, 1651 – 1842 gab es hier einen Dominikaner Gutshof. In diesem Dorf wurde geboren und nicht weit entfernt auch beerdigt der Poet tragischen Schicksals Vytautas Mačernis, der seine Kindheitsorte in Gedichten beschrieb. Heute werden diese Orte mit in die Erde eingelassenen Steinernen Visionen (lt. Akmeninės vizijos) markiert.
Der Heimatforscher Juozas Mickevičius schrieb zahlreiche Legenden übern den Schwedenberg nieder. Es wird erzählt, dass auf der Südseite des Berges eine Höhle gegeben haben muss, in die für einige Tage die hier weidenden Schweine verschwanden. Manchmal brachten sie auf ihren Rüsseln Reste von zerfallener Kleidung heraus. Hunde und Katzen, wie auch Menschen mieden diese Höhle. Andere Geschichte – über die Grube oben auf dem Burgwall – den Eingang in die unterirdischen Tunnel. Man ließ damals in das Loch einen an einem Seil angebundenen Stein herunter. Man hörte es lange hallen, als wenn er auf Stein oder Zement aufschlagen würde.

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