Skomantai Burgwall

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Veiviržėnai, Kreis Klaipėda
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Auf dem rechten Ufer des Veiviržas Flusses, im Westen des Skomantai Dorfes, besichtigen Sie eines der beeindruckendsten altertümlichen Verteidigungseinrichtungen, frühstaatliches Symbol an der Küste –Burgwall Skomantai. In unterschiedlichen Quellen wird es auch Ragokalnis, Papilys, Raguva Berg genannt.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall wurde in Kap einer Hochebene eingerichtet, das über einem ziemlich breiten Veiviržys Tal herausragt. Von Norden, Osten und Süden ist es vom Fluss umgeben. Die Hänge sind steil, 20-22 m hoch, oben auf dem Burgwall findet man eine große ovale, trapezförmige Freifläche.
Auf der westlichen Seite wurde der Burgwall von festen Befestigungen geschützt – zwei Gräben und zwei Wällen. Im Osten, wo der Hang des Burgwalls etwas abschüssiger ist, gibt es einen Wall und darunter einen Graben. Es ist wahrscheinlich, dass in der dahinter sich befindenden Spitze, einst sich der Burgturm befinden konnte. Hier entdecken Sie auch einen kleinen Pfad, der vielleicht irgendwann mal zu einem geheimen Eingang oder Einfahrt geführt hatte.
Der Herzog von sūduviai, General der jotvingiai und Weise Skomantas, der höchstwahrscheinlich auch der Herrscher der Burg war, ist von der Dusburg Chronik und dem Ipatijus Jahrbuch bekannt. Hier werden seine Schlachten mit dem Kreuzorden Ende des 13. Jahrhunderts und die Taufe beschrieben. Zu Beginn der Angriffe des Ordens, wurde der Burgwall mit hohen Wällen gefestigt und geriet in die Mitte des Verteidigungsringes – er wurde von kleineren Burgwällen umringt.
Während der Erforschungen wurde westlich vom Burgwall modellierte raue und getöpferte Keramik gefunden. Diese Funde und die ringsherum ziemlich dicht verteilten alten Gräber bezeugen, dass es neben dem Burgwall eine Siedlung – eine Vorburg, gegeben haben muss.
Im Jahr 1928 wurde auf der höchsten Stelle des Berges, dank der Bemühungen des Bauern P. Kučinskas, ein von Kostas Remeika entworfener Zementdenkmal zum fünfjährigen Jubiläum der Annexion von Memelgebiet an Litauen und zehnjährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Litauens gebaut. Unweit des Burgwalls verlief früher auch die Grenze zwischen Memelgebiet und Litauen. Am Fuße des Burgwalls wurde 1969 eine Holzskulptur Žemaitis (dt. Niederlitauer) des Volkskünstlers Vytautas Majoras aufgestellt, die symbolisch die Landschaften von den Feinden beschützen sollte.
Die Forscher der Heimatgeschichte haben über zwanzig Namen von diesem Burgwall gesammelt. Zum Beispiel, wird es erzählt, dass seine Bewohner sich ganz geschickt vor den Angriffen der Kreuzritter zu verteidigen gewusst haben. Auch heute noch spürt man die von dem Burgwall und ihn umgebenden Eichen ausgestrahlte besondere Energie. Die Einheimischen erzählen, dass vor einigen Jahrzehnten hier Tanzabende für Jugendliche und andere Feste veranstaltet wurden, in den letzten Jahren treffen sich hier die Pfadfinder.

Skomantai Burgwall

Veiviržėnai, Kreis Klaipėda

Auf dem rechten Ufer des Veiviržas Flusses, im Westen des Skomantai Dorfes, besichtigen Sie eines der beeindruckendsten altertümlichen Verteidigungseinrichtungen, frühstaatliches Symbol an der Küste –Burgwall Skomantai. In unterschiedlichen Quellen wird es auch Ragokalnis, Papilys, Raguva Berg genannt.
Der mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datierte Burgwall wurde in Kap einer Hochebene eingerichtet, das über einem ziemlich breiten Veiviržys Tal herausragt. Von Norden, Osten und Süden ist es vom Fluss umgeben. Die Hänge sind steil, 20-22 m hoch, oben auf dem Burgwall findet man eine große ovale, trapezförmige Freifläche.
Auf der westlichen Seite wurde der Burgwall von festen Befestigungen geschützt – zwei Gräben und zwei Wällen. Im Osten, wo der Hang des Burgwalls etwas abschüssiger ist, gibt es einen Wall und darunter einen Graben. Es ist wahrscheinlich, dass in der dahinter sich befindenden Spitze, einst sich der Burgturm befinden konnte. Hier entdecken Sie auch einen kleinen Pfad, der vielleicht irgendwann mal zu einem geheimen Eingang oder Einfahrt geführt hatte.
Der Herzog von sūduviai, General der jotvingiai und Weise Skomantas, der höchstwahrscheinlich auch der Herrscher der Burg war, ist von der Dusburg Chronik und dem Ipatijus Jahrbuch bekannt. Hier werden seine Schlachten mit dem Kreuzorden Ende des 13. Jahrhunderts und die Taufe beschrieben. Zu Beginn der Angriffe des Ordens, wurde der Burgwall mit hohen Wällen gefestigt und geriet in die Mitte des Verteidigungsringes – er wurde von kleineren Burgwällen umringt.
Während der Erforschungen wurde westlich vom Burgwall modellierte raue und getöpferte Keramik gefunden. Diese Funde und die ringsherum ziemlich dicht verteilten alten Gräber bezeugen, dass es neben dem Burgwall eine Siedlung – eine Vorburg, gegeben haben muss.
Im Jahr 1928 wurde auf der höchsten Stelle des Berges, dank der Bemühungen des Bauern P. Kučinskas, ein von Kostas Remeika entworfener Zementdenkmal zum fünfjährigen Jubiläum der Annexion von Memelgebiet an Litauen und zehnjährigen Jubiläum der Unabhängigkeit Litauens gebaut. Unweit des Burgwalls verlief früher auch die Grenze zwischen Memelgebiet und Litauen. Am Fuße des Burgwalls wurde 1969 eine Holzskulptur Žemaitis (dt. Niederlitauer) des Volkskünstlers Vytautas Majoras aufgestellt, die symbolisch die Landschaften von den Feinden beschützen sollte.
Die Forscher der Heimatgeschichte haben über zwanzig Namen von diesem Burgwall gesammelt. Zum Beispiel, wird es erzählt, dass seine Bewohner sich ganz geschickt vor den Angriffen der Kreuzritter zu verteidigen gewusst haben. Auch heute noch spürt man die von dem Burgwall und ihn umgebenden Eichen ausgestrahlte besondere Energie. Die Einheimischen erzählen, dass vor einigen Jahrzehnten hier Tanzabende für Jugendliche und andere Feste veranstaltet wurden, in den letzten Jahren treffen sich hier die Pfadfinder.

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