Verstecke der Kriegszeiten

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H. Manto Str. 25, Klaipėda
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Schauen Sie sich um! In den Straßen Bangų, Alyvų, J. Janonio, Gėlių, Daržų, Bijūnų, Plytų, Vytauto, am Joniškės Friedhof, am Bahnhof und an vielen anderen Orten in Klaipėda, wurden in den Jahren des Zweiten Weltkrieges Verstecke eingerichtet, die als kurzfristige Zufluchtssorte dienten, falls die Stadt bombardiert werden sollte. Im Vergleich zu in Litauen meist verbreiteten sowjetischen Verstecken, waren diese Verstecke ein für diese Stadt typisches deutsches Erbe.
Überwiegend wurden in Klaipėda Tunnelverstecke eingerichtet – vielleicht deshalb gibt es in der Stadt so viele Legenden über die unterirdischen Tunnelnetze, die angeblich sogar von dem Burgstall bis zum jetzigen Litauischen Meeresmuseum führten. Obwohl keines der Verstecke offiziell für Besichtigungen geöffnet ist, einige von ihnen sind offen und können selbständig erforscht werden.
Im Jahr 2005 fing man an, sich ausführlicher für die Verstecke zu interessieren, als bei der Rekonstruktion der I. Simonaitytės Bibliothek in der Herkaus Manto Str. auf dem Hof ein Tunnel entdeckt wurde. Am Anfang wurde dieser für einen Gemüsekeller gehalten, aber die Fachleute haben es ziemlich bald festgestellt, dass es sich hier um ein in der Kriegszeit eingerichtetes Versteck handelt. Solcher Verstecke wurden in der Stadt einige Dutzend entdeckt. Es ist kaum möglich genau festzustellen, wie viele genau es gewesen sein könnten, da über einigen der Verstecke schon neue, erst nach dem Krieg gebaute Gebäude stehen. Einige wurden tatsächlich für wirtschaftliche Zwecke verwendet. Denkbar aus diesen Gründen findet man dort auch keine fürs Überleben erforderlichen Gegenstände, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass in den Verstecken auch Atemschutzmasken, Erste Hilfe Mittel und Werkzeuge, um nach einer Bombardierung wieder herauskommen zu können, gegeben haben muss.
Fachleute behaupten, dass alle von den Deutschen eingerichteten Verstecke Standardmaße hatten, so kann man diese unschwer von den von Sowjets erbauten unterscheiden. Die Deutschen Verstecke hatten eine Breite von 1,6 m und eine Höhe von ca. 1,9 m. Die Verstecke hatten Vakuumtüren mit zuverlässigem Verschluss, einem oder zwei Eingängen wie auch einem oder zwei Notausgängen. Die Trockenheit drin wurde durch Dränagen gesichert, es gab Stromanschlüsse und Belüftungssysteme. Es wird vermutet, dass der Bau von Verstecken zum Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Front sich verschoben hatte, besonders stark angetrieben wurde.
Eines der größten Verstecke gab es in der Bangų Str., davon es noch 15 m erhalten geblieben sind. Ein anderer Teil des Gebäudes wurde abgerissen, als die Bierbrauerei erweitert wurde. Ein Versteck wurde von den Deutschen sogar in Jonas Hügel eingerichtet, seine Länge beträgt 100 m. Das ist wohl das größte Versteck aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges in Klaipėda. Bei der Einrichtung dessen die Wand der Poterne abgerissen werden musste.

Verstecke der Kriegszeiten

H. Manto Str. 25, Klaipėda

Schauen Sie sich um! In den Straßen Bangų, Alyvų, J. Janonio, Gėlių, Daržų, Bijūnų, Plytų, Vytauto, am Joniškės Friedhof, am Bahnhof und an vielen anderen Orten in Klaipėda, wurden in den Jahren des Zweiten Weltkrieges Verstecke eingerichtet, die als kurzfristige Zufluchtssorte dienten, falls die Stadt bombardiert werden sollte. Im Vergleich zu in Litauen meist verbreiteten sowjetischen Verstecken, waren diese Verstecke ein für diese Stadt typisches deutsches Erbe.
Überwiegend wurden in Klaipėda Tunnelverstecke eingerichtet – vielleicht deshalb gibt es in der Stadt so viele Legenden über die unterirdischen Tunnelnetze, die angeblich sogar von dem Burgstall bis zum jetzigen Litauischen Meeresmuseum führten. Obwohl keines der Verstecke offiziell für Besichtigungen geöffnet ist, einige von ihnen sind offen und können selbständig erforscht werden.
Im Jahr 2005 fing man an, sich ausführlicher für die Verstecke zu interessieren, als bei der Rekonstruktion der I. Simonaitytės Bibliothek in der Herkaus Manto Str. auf dem Hof ein Tunnel entdeckt wurde. Am Anfang wurde dieser für einen Gemüsekeller gehalten, aber die Fachleute haben es ziemlich bald festgestellt, dass es sich hier um ein in der Kriegszeit eingerichtetes Versteck handelt. Solcher Verstecke wurden in der Stadt einige Dutzend entdeckt. Es ist kaum möglich genau festzustellen, wie viele genau es gewesen sein könnten, da über einigen der Verstecke schon neue, erst nach dem Krieg gebaute Gebäude stehen. Einige wurden tatsächlich für wirtschaftliche Zwecke verwendet. Denkbar aus diesen Gründen findet man dort auch keine fürs Überleben erforderlichen Gegenstände, es ist aber sehr wahrscheinlich, dass in den Verstecken auch Atemschutzmasken, Erste Hilfe Mittel und Werkzeuge, um nach einer Bombardierung wieder herauskommen zu können, gegeben haben muss.
Fachleute behaupten, dass alle von den Deutschen eingerichteten Verstecke Standardmaße hatten, so kann man diese unschwer von den von Sowjets erbauten unterscheiden. Die Deutschen Verstecke hatten eine Breite von 1,6 m und eine Höhe von ca. 1,9 m. Die Verstecke hatten Vakuumtüren mit zuverlässigem Verschluss, einem oder zwei Eingängen wie auch einem oder zwei Notausgängen. Die Trockenheit drin wurde durch Dränagen gesichert, es gab Stromanschlüsse und Belüftungssysteme. Es wird vermutet, dass der Bau von Verstecken zum Ende des Zweiten Weltkrieges, als die Front sich verschoben hatte, besonders stark angetrieben wurde.
Eines der größten Verstecke gab es in der Bangų Str., davon es noch 15 m erhalten geblieben sind. Ein anderer Teil des Gebäudes wurde abgerissen, als die Bierbrauerei erweitert wurde. Ein Versteck wurde von den Deutschen sogar in Jonas Hügel eingerichtet, seine Länge beträgt 100 m. Das ist wohl das größte Versteck aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges in Klaipėda. Bei der Einrichtung dessen die Wand der Poterne abgerissen werden musste.

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