Vyskupiškiai Burgwall

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Veiviržėnai, Kreis Klaipėda
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Am rechten Ufer des Flusses Veiviržas, nicht weit von Veiviržėnai entfernt, am Zusammenfluss mit Bach Juodupis, steht der Burgwall Vyskupiškiai. Interessant und auch einzigartig in Litauen ist die Tatsache, dass der schnell fließende Juodupis seinerzeit den Burgwall in zwei ungleiche Teile geteilt hat und heute durch die damalige Freifläche des Burgwalls fließt.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Die auf beiden Seiten des Bachs hervorstehenden Teile der Freifläche bezeugen, dass diese ziemlich groß gewesen sein musste, ca. 120 m lang und mindestens 30 m breit. Der Hauptteil der Freifläche befindet sich auf dem linken Ufer. Sie ist 60 m lang, schmal und von einem kleinen Wall geschützt. Auf dem von Juodupis abgetrennten Hügel blieb die westliche Seite des Burgwalls mit dem oberen Teil der Hänge.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden 1905 von Ludwik Krzywicki, der in Litauen über 200 Burgwälle besichtigt hatte, und 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Während der Untersuchungen in den Jahren 2003 – 2004 auf der westlichen Seite der Freifläche, wurde eine bis zu 0,5 m dicke Kulturschicht und darin raue Keramik, Metallschlacke gefunden. Diese archäologischen Funde, die Größe des Burgwalls, die kleinen Befestigungen lasen die Annahme zu, dass es hier Ende des 1. Jahrtausends oder am Anfang des 2. Jahrtausends eine befestigte Siedlung gab. Eine Legende erzählt, dass der Burgwall von Schweden eingerichtet wurde, die Menschen hierher zusammengetrieben hatten.
Noch ein interessantes Objekt, das Sie entweder vor oder nach der Besichtigung des Vyskupiškiai Burgwalls sich anschauen können, ist die im Dorf Vyskupiškiai sich befindende Wassermühle. Das Gebäude wurde aus Baustämmen und mit Spitzdach im Jahr 1937 gebaut. Hier wurde bis 1970 Getreide gemahlen und gewalzt, Grütze hergestellt. In der Nähe gibt es auch den alten Friedhof von Vyskupiškiai. In dem umzäunten Territorium des Friedhofs gibt es dekorative Skulpturen Vaidila (dt. Waideler – eine Priesterkaste der preußischen Religion), Pieta, Rūpintojėlis (dt. Christus in der Rast), einige erhaltenen Grabsteine, Kreuze.
In dem einige Kilometer von dem Burgwall entfernt liegenden Juodupiai Dorf, gibt es ein archäologisches Denkmal – eine aus dem 17. -18. Jahrhunderten stammende Marai (dt. Pest) Grabstelle. Es wird erzählt, dass hier kleine Feuer gesehen wurden.
Kaum 4 km von dem Vyskupiškiai Burgwall entfernt finden Sie den geheimnisvollen Mockaičiai (Šiuraičiai) Burgwall. Im Umkreis von 10 km von Vyskupiškiai liegen auch die Burgwälle Šiupariai, Lekiai, Pavilnutis, Veiviržėnai, Norgėlos.

Vyskupiškiai Burgwall

Veiviržėnai, Kreis Klaipėda

Am rechten Ufer des Flusses Veiviržas, nicht weit von Veiviržėnai entfernt, am Zusammenfluss mit Bach Juodupis, steht der Burgwall Vyskupiškiai. Interessant und auch einzigartig in Litauen ist die Tatsache, dass der schnell fließende Juodupis seinerzeit den Burgwall in zwei ungleiche Teile geteilt hat und heute durch die damalige Freifläche des Burgwalls fließt.
Der Burgwall wird mit dem 1. Jahrtausend – 13. Jahrhundert datiert. Die auf beiden Seiten des Bachs hervorstehenden Teile der Freifläche bezeugen, dass diese ziemlich groß gewesen sein musste, ca. 120 m lang und mindestens 30 m breit. Der Hauptteil der Freifläche befindet sich auf dem linken Ufer. Sie ist 60 m lang, schmal und von einem kleinen Wall geschützt. Auf dem von Juodupis abgetrennten Hügel blieb die westliche Seite des Burgwalls mit dem oberen Teil der Hänge.
Die archäologischen Forschungsuntersuchungen am Burgwall wurden 1905 von Ludwik Krzywicki, der in Litauen über 200 Burgwälle besichtigt hatte, und 1963 von dem Litauischen Geschichtsinstitut durchgeführt. Während der Untersuchungen in den Jahren 2003 – 2004 auf der westlichen Seite der Freifläche, wurde eine bis zu 0,5 m dicke Kulturschicht und darin raue Keramik, Metallschlacke gefunden. Diese archäologischen Funde, die Größe des Burgwalls, die kleinen Befestigungen lasen die Annahme zu, dass es hier Ende des 1. Jahrtausends oder am Anfang des 2. Jahrtausends eine befestigte Siedlung gab. Eine Legende erzählt, dass der Burgwall von Schweden eingerichtet wurde, die Menschen hierher zusammengetrieben hatten.
Noch ein interessantes Objekt, das Sie entweder vor oder nach der Besichtigung des Vyskupiškiai Burgwalls sich anschauen können, ist die im Dorf Vyskupiškiai sich befindende Wassermühle. Das Gebäude wurde aus Baustämmen und mit Spitzdach im Jahr 1937 gebaut. Hier wurde bis 1970 Getreide gemahlen und gewalzt, Grütze hergestellt. In der Nähe gibt es auch den alten Friedhof von Vyskupiškiai. In dem umzäunten Territorium des Friedhofs gibt es dekorative Skulpturen Vaidila (dt. Waideler – eine Priesterkaste der preußischen Religion), Pieta, Rūpintojėlis (dt. Christus in der Rast), einige erhaltenen Grabsteine, Kreuze.
In dem einige Kilometer von dem Burgwall entfernt liegenden Juodupiai Dorf, gibt es ein archäologisches Denkmal – eine aus dem 17. -18. Jahrhunderten stammende Marai (dt. Pest) Grabstelle. Es wird erzählt, dass hier kleine Feuer gesehen wurden.
Kaum 4 km von dem Vyskupiškiai Burgwall entfernt finden Sie den geheimnisvollen Mockaičiai (Šiuraičiai) Burgwall. Im Umkreis von 10 km von Vyskupiškiai liegen auch die Burgwälle Šiupariai, Lekiai, Pavilnutis, Veiviržėnai, Norgėlos.

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