Vytautas-Magnus-Militärmuseum

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K. Donelaičio Str. 64, Kaunas
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Die Anfänge das Vytautas-Magus-Militärmuseums, als eines Denkmals für eine lange und schmerzhafte Geschichte Litauens, reichen bis ins Jahr 1919 zurück. Die erste Ausstellung wurde im Territorium vom heutigen Platz der Einheit (lt. Vienybės aikštė) eingerichtet, in der alten Holzmanege der 3. Don Infanterie Division der Kaiserlichen russischen Armee. In wenigen Jahren musste das Museum aber wegen schlechten baulichen Zustands geschlossen werden.

Der neue Gebäudekomplex aus zwei Museen – Kriegs- und Kulturmuseum – hat Vladimiras Dubeneckis entworfen. Für ihn wurde dieses Projekt zum letzten, die Bauarbeiten wurden erst nach dem Tod des Architekten abgeschlossen. Der Grundstein wurde im Jahr 1930 geweiht, im Gedenkjahr zum Vytautas-Magnus 500-jährigen Todesjubiläum. Für das Fundament der Gebäude wurde Erde vom Gediminas Berg und anderen Orten gebracht, wo Unabhängigkeitskämpfe bestritten wurden.

Der Werdegang des in der Presse der Zwischenkriegszeit als das Volkskulturhaus (lt. Tautos kultūros namai) genannten Projektes wurde sowohl zu einer nationalen, aber auch zu einer persönlichen Angelegenheit jeden Litauers. Sogar zwei Mal wurden Wettbewerbe der Architektur initiiert und die Bauarbeiten, die sowohl von den Litauern vor Ort wie aus dem Ausland finanziert wurden, dauerten sogar für diese Zeit unglaubliche 6 Jahre und wurden stets von Journalisten überwacht. Das Gebäude wurde am 16. Februar 1936 eröffnet.

Der Umfang des Kriegsmuseums ist ein symbolisches Denkmal für den Vytautas den Großen. Unter den wichtigsten Akzenten – der Carillon-Turm, in dem regelmäßige Konzerte veranstaltet werden, wie auch Arkade mit einer Kanonen Exposition und die im Jahr 1938 aus dem Astravas Herrenhaus in Biržai gebrachten Löwen.

Neben dem Museum gibt es einen kleinen Garten, wo 1921 ein Denkmal für die Gefallenen für die Freiheit Litauens enthüllt wurde, 1923 wurde zum ersten mal in der hier gebauten Opferstätte das ewige Feuer entfacht und 1934 – neben dem Denkmal die Überreste der 1919 gefallenen unbekannten Soldaten Litauens beerdigt. Im Garten reihten sich langsam aneinander die Büsten der wichtigen Persönlichkeiten, im Jahr 1928 wurde hier das von Juozas Zikaras entworfene Freiheitsdenkmal enthüllt.
Im Museum kann man die ganze Kriegsgeschichte Litauens von A bis Z, oder vom Steinzeitalter, Großfürstentum Litauen, Aufständen des 19. Jh. bis zu der von den Litauischen Soldaten aus Afghanistan mitgebrachten Kilometersäule, kennenlernen.

Unter den interessantesten Exponaten des Museums, welcher insgesamt über eine Viertelmillion gesammelt wurde, befinden sich die Wrackteile des Flugzeugs von Steponas Darius und Stasys Girėnas Lituanica, die aus dem Soldino Wald geholt wurden. Hier wird auch das einzige erhaltene von Antanas Gustaitis konstruierte Flugzeug ANBO-1 ausgestellt. Im Museum werden regelmäßig Themensamstage veranstaltet, wo man unter unterschiedlichen edukativen Programmen entscheiden kann, hier finden unterschiedliche Kulturveranstaltungen und Bücherpräsentationen statt.

Vytautas-Magnus-Militärmuseum

K. Donelaičio Str. 64, Kaunas

Die Anfänge das Vytautas-Magus-Militärmuseums, als eines Denkmals für eine lange und schmerzhafte Geschichte Litauens, reichen bis ins Jahr 1919 zurück. Die erste Ausstellung wurde im Territorium vom heutigen Platz der Einheit (lt. Vienybės aikštė) eingerichtet, in der alten Holzmanege der 3. Don Infanterie Division der Kaiserlichen russischen Armee. In wenigen Jahren musste das Museum aber wegen schlechten baulichen Zustands geschlossen werden.

Der neue Gebäudekomplex aus zwei Museen – Kriegs- und Kulturmuseum – hat Vladimiras Dubeneckis entworfen. Für ihn wurde dieses Projekt zum letzten, die Bauarbeiten wurden erst nach dem Tod des Architekten abgeschlossen. Der Grundstein wurde im Jahr 1930 geweiht, im Gedenkjahr zum Vytautas-Magnus 500-jährigen Todesjubiläum. Für das Fundament der Gebäude wurde Erde vom Gediminas Berg und anderen Orten gebracht, wo Unabhängigkeitskämpfe bestritten wurden.

Der Werdegang des in der Presse der Zwischenkriegszeit als das Volkskulturhaus (lt. Tautos kultūros namai) genannten Projektes wurde sowohl zu einer nationalen, aber auch zu einer persönlichen Angelegenheit jeden Litauers. Sogar zwei Mal wurden Wettbewerbe der Architektur initiiert und die Bauarbeiten, die sowohl von den Litauern vor Ort wie aus dem Ausland finanziert wurden, dauerten sogar für diese Zeit unglaubliche 6 Jahre und wurden stets von Journalisten überwacht. Das Gebäude wurde am 16. Februar 1936 eröffnet.

Der Umfang des Kriegsmuseums ist ein symbolisches Denkmal für den Vytautas den Großen. Unter den wichtigsten Akzenten – der Carillon-Turm, in dem regelmäßige Konzerte veranstaltet werden, wie auch Arkade mit einer Kanonen Exposition und die im Jahr 1938 aus dem Astravas Herrenhaus in Biržai gebrachten Löwen.

Neben dem Museum gibt es einen kleinen Garten, wo 1921 ein Denkmal für die Gefallenen für die Freiheit Litauens enthüllt wurde, 1923 wurde zum ersten mal in der hier gebauten Opferstätte das ewige Feuer entfacht und 1934 – neben dem Denkmal die Überreste der 1919 gefallenen unbekannten Soldaten Litauens beerdigt. Im Garten reihten sich langsam aneinander die Büsten der wichtigen Persönlichkeiten, im Jahr 1928 wurde hier das von Juozas Zikaras entworfene Freiheitsdenkmal enthüllt.
Im Museum kann man die ganze Kriegsgeschichte Litauens von A bis Z, oder vom Steinzeitalter, Großfürstentum Litauen, Aufständen des 19. Jh. bis zu der von den Litauischen Soldaten aus Afghanistan mitgebrachten Kilometersäule, kennenlernen.

Unter den interessantesten Exponaten des Museums, welcher insgesamt über eine Viertelmillion gesammelt wurde, befinden sich die Wrackteile des Flugzeugs von Steponas Darius und Stasys Girėnas Lituanica, die aus dem Soldino Wald geholt wurden. Hier wird auch das einzige erhaltene von Antanas Gustaitis konstruierte Flugzeug ANBO-1 ausgestellt. Im Museum werden regelmäßig Themensamstage veranstaltet, wo man unter unterschiedlichen edukativen Programmen entscheiden kann, hier finden unterschiedliche Kulturveranstaltungen und Bücherpräsentationen statt.

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